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Der Vater des Erfolgs: Jogi Löw

82 Millionen Bundesbürger wissen es während eines Turniers immer besser als er; sein Job ist beliebt und alle hätten ihn gerne, doch wohl kaum einer könnte ihn so gut ausführen wie er: Denn Joachim Löw lebt und liebt seine Arbeit als Bundestrainer wie kein anderer zuvor und hat dem deutschen Fußball spätestens jetzt seinen Stempel aufgedrückt.

Was wurde im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft geredet und geschrieben über Klose, Podolski und die Nicht-Nominierung Kurányis. Zumindest nach außen hin schien Löw sich davon nicht beeindrucken zu lassen. Der Stratege, Denker und Kopf der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hielt an seinem Plan, Deutschland erfolgreich durchs Turnier zu führen fest; sah den Ausfall von Michael Ballack nicht als Katastrophe, sondern als Chance und machte aus einem jungen Team mit nur wenigen Weltstars eine professionelle Mannschaft, über die die Welt spricht.

Das 4:1 gegen England und das 4:0 gegen Argentinien sind nicht nur das Ergebnis eines sehr guten Spiels der deutschen Nationalmannschaft, sondern auch das Ergebnis harter und disziplinierter Arbeit: nämlich der von Jogi Löw und seinem Team. Dass es mit dem WM-Titel nicht geklappt hat, ist schade, prägt aber den Zusammenhalt dieser Mannschaft vielleicht noch mehr, da Sie bei kommenden Turnieren so noch forscher und angriffslustiger und eben nicht nur in der Favoritenrolle an den Start geht. Kurzum: Die deutschen Spieler – der ein oder andere mag in ein paar Jahren austauschbar sein – bringen noch viel Potenzial mit sich. Das weiß auch Jogi Löw, der für seine Trainerqualitäten bald auch offiziell gewürdigt wird. Der neue Bundespräsident Christian Wulff wird dem Bundestrainer das Bundesverdienstkreuz überreichen. Das ist mit einer Goldbeschichtung versehen und würde doch gut zum nächsten WM-Pokal passen…

Artikel vom 12.07.2010 - 16.27 Uhr
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