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Mit Demenz ins Krankenhaus? Die Notfallmappe bietet gute Hilfe

Niemand ist davor geschützt, einmal im Krankenhaus behandelt werden zu müssen. Die meisten Patienten sind dann selbst in der Lage, die für die Behandlung und den Aufenthalt notwendigen persönlichen Angaben zu machen: Welche Medikamente werden regelmäßig eingenommen, hat der Patient ein chronisches Leiden oder reagiert allergisch? Diese Informationen sind für die Behandlung dringend erforderlich.

Menschen mit einer Demenz, die zu Hause leben, kommen jedoch oft ohne entsprechende Informationen zu ihrem Gesundheitszustand, ihren Gewohnheiten oder Möglichkeiten der Kontaktaufnahme ins Krankenhaus. Hier kann eine Notfallmappe helfen.

Neben Angaben zur Person, eine Medikamentenliste und Auskünfte über Krankheiten und Diagnosen werden in dieser Mappe ebenfalls Vorsorgedokumente und ein speziell entwickelter „Informationsbogen für die Aufnahme von Patienten mit einer Demenz ins Krankenhaus“ zusammengestellt. Damit bietet diese Mappe alle wichtigen Informationen auf einen Blick. Entwickelt und bereits in der Praxis getestet wurde die Notfallmappe im Rahmen des Projektes „Blickwechsel Demenz. Regional“ im nordrheinwestfälischen Herdecke und ist kostenlos im Seniorenservicebüro Hameln-Pyrmont im Eugen-Reintjes-Haus, Osterstraße 46 (Eingang Kleine Straße) erhältlich. Geöffnet ist es montags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 12.30 und 14 bis 16.30 Uhr.

An Demenz erkrankte Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden, sind mit der Notfallmappe bestens beraten.

Artikel vom 01.02.2012 - 11.33 Uhr
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