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Kommentar Hameln
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Freud und Leid

Gäbe es den Korb des Monats als Auszeichnung, Hamelns Basketballer hätten ihn verdient. Wie Lassels überaus nervenstarke Parkett-Combo im Duell der Duelle vorerst das Abstiegsgespenst abwimmelte und zurück in den Braunschweiger Bus zauberte, alle Achtung. Ein schöner Augenblick, doch ein Ende der Zittertour durch die 4. Liga ist auch jetzt noch nicht in Sicht. Auf Kapitän Timo Thomas und Co. warten schließlich mit Oldenburg, TK Hannover, Westerstede und Bürgerfelde noch vier Kracher. Irgendwie, irgendwo, irgendwann müssen also für ein Happy End noch ein paar Punkte her. Nur dann bleibt der Korb für das Abstiegsgespenst auch endgültig. Freud und Leid – beim VfL Hameln lagen sie an diesem Wochenende der Wahrheit ganz nah beieinander. Weniger Nervenstärke als die Korbjäger zeigten die Handballer, die mit der bitteren Niederlage in Soltau eine Vorentscheidung im Titelrennen der Oberliga verpassten. Hoffentlich war das nur ein Ausrutscher, denn die einmalige Chance, endlich wieder eine Rolle auf norddeutscher Ebene zu spielen, sollte im Endspurt nicht noch leichtfertig verballert werden.

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