Fußball (aro). Tarik Oenelcin ist stinksauer. Der Trainer vom Kreisliga-Klub TuS Hessisch Oldendorf ärgert sich maßlos „über die vielen dummen Kommentare, die ich im Internet gelesen habe. Vieles was da von anonymen Personen geschrieben und behauptet wird, ist eine absolute Frechheit“.
Hintergrund: Mit einem Eklat endete die Hessisch Oldendorfer Stadtmeisterschaft. Das Halbfinale zwischen Rot-Weiß und der TuS-Reserve wurde etwa 20 Minuten vor Schluss – wie berichtet – wegen einer Schlägerei abgebrochen. Neben Sirag Al-Bardawil und Cemil Teke (beide Rot-Weiß), die sich gegenseitig beschimpft haben und dann aufeinander losgegangen sein sollen, wurde mit Cihan Teke auch ein TuS-Spieler handgreiflich, der laut Oenelcin aber nicht der Auslöser des Streits war, wie ihm von mehreren Augenzeugen bestätigt worden sei: „Cihan hat sich nicht richtig verhalten. Das werde ich ihm auch noch einmal klarmachen, dass ich so etwas nicht dulde. Aber mir wurde von mehreren Seiten versichert, dass er nur seinem Bruder helfen wollte. Und das glaube ich auch.“ Außerdem legt Oenelcin großen Wert darauf, dass nicht die Erste vom TuS bei der Hessisch Oldendorfer Stadtmeisterschaft gespielt habe, „sondern nur unsere Zweite“. Der TuS-Trainer betont, „dass wir zu Rot-Weiß Hessisch Oldendorf ein gutes und freundschaftliches Verhältnis haben“. Einige wenige Spieler, die sich auf dem grünen Rasen nicht benehmen könnten, „sind sich offenbar nicht bewusst, dass sie mit ihrem schlechten Verhalten auch den Ruf ihres eigenen Vereins kaputtmachen. Darüber sollten sie mal nachdenken“.
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