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Ein Fall für „Meyer zwo“

Von Halvestorf nach Aerzen: Angreifer Dominic Meyer  nls
Von Halvestorf nach Aerzen: Angreifer Dominic Meyer nls

Aerzen. Ein Meyer kommt selten allein. Und darum gibt es ihn beim Fußball-Kreisligisten MTSV Aerzen nun auch im Doppelpack. Mit Winterzugang Dominic Meyer konnte Trainer Stephan Meyer die ohnehin schon hohe Schlagzahl in seiner Offensivabteilung noch einmal erheblich steigern. Und sollte der nach langer Odyssee durchs Kreisgebiet an den Veilchenberg zurückgekehrte verlorene Sohn fit bleiben, er könnte beim momentanen Tabellenzweiten zum Schlüssel für den angestrebten Aufstieg in die Bezirksliga werden.

„Dominic bringt fußballerisch alles mit und macht im Training einen hervorragenden Eindruck“, lobt Aerzens Coach seinen 23-jährigen Angreifer. Während „Meyer zwo“ für vorne aus Halvestorf geholt wurde, soll mit Torben Göldner ein weiterer SSG-Neuzugang hinten die Dinge in Verbindung mit Abwehrchef David Bernhardt richten. „Das passt schon“, glaubt Stephan Meyer. Die Zeiten des gediegenen Understatements sind beim MTSV ohnehin längst vorbei, nun wird Klartext geredet. „Im letzten Jahr waren wir Dritter, nun wollen wir mindestens Zweiter werden und aufsteigen. Die junge Mannschaft muss sich schließlich weiterentwickeln“, lautet des Trainers Parole für die Zukunft.

Selbst der relativ unsichere Relegationsplatz, der den Kreisteams zuletzt wenig Glück gebracht hat, kann Meyers Optimismus nicht wirklich trüben. „Der MTSV Aerzen war 2004 der letzte heimische Verein, der als Zweiter den Aufstieg geschafft hat. Wir wissen also, wie das geht“, hat der Coach volles Vertrauen in sein Team.

Natürlich hätten Kapitän Marlon Reckemeyer, Torjäger Patrick Hoppe und Co. nichts dagegen, auch als Kreisligameister in den Bezirk aufzusteigen. „Wir nehmen es, wie es kommt. Noch ist alles eng in der Tabelle und somit auch alles offen. Am Ende werden bestimmt die direkten Duelle entscheiden“, orakelt Stephan Meyer. Er macht aber auch keinen Hehl daraus, das Spitzenreiter TSV Bisperode der Topfavorit ist. Für den Fall der Fälle wurden am Veilchenberg vorsorglich aber schon ein paar Strippen hinter den Kulissen gezogen. „Wir holen aber nur Spieler, die einen klaren Bezug zu Aerzen haben. Geld gibt es nicht“, erläutert Stephan Meyer die Philosophie des Klubs.

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