Trainerspiel

Dortmund: Keine Krise dank „Kuba“

Sein Name passt nicht wirklich auf ein Fußball-Trikot, und richtig aussprechen oder gar schreiben können ihn auch nur wenige – aber Kuba kennt irgendwie jeder. Wenn auch nur aus dem Urlaub in der Karibik. Aber damit hat Jakub Blaszczykowski, Spitzname Kuba, nun wirklich nichts am Hut. Der Mann mit der Rücknummer 16 macht in der Rückserie mächtig Druck im Dortmunder Mittelfeld und lässt den längerfristigen Ausfall von Supertalent Mario Götze so fast vergessen. Keine Krise also beim Meister dank Kuba. Der polnische Nationalspieler ist im EM-Jahr in der Form seines Lebens und ist plötzlich auch wieder torgefährlich, wie sein Auftritt in Hamburg beweist. In der Vorsaison war das noch ein wenig anders. Unvergessen sein kurioser Blackout in Freiburg, als er den Ball aus rund vier Metern über das leere Tor semmelte. Dennoch: Wer den lauffreudigen Wirbelwind aus Czestochowa in seinem Kader hat, der kann froh sein. 89 Punkte brachte „Kuba“ bis jetzt den Dewezet-Trainern ein, und damit mehr als manch einer, der im Vorfeld höher gehandelt wurde. ro

So jubelt ein Gewinner:

Jakub Blaszczykowski von Borussia Dortmund.

Foto: dpa

Artikel vom 30.01.2012 - 17.10 Uhr
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