Lokaler Sport

Bergermann krönt Lemgos starke Vorstellung
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Triathlon (mha). Triathlon kann so schön sein – besonders in Hameln. Das bewiesen die Ausdauerdreikämpfer auch bei der 21. Auflage des Spektakels zwischen Südbad, Eintracht-Platz der der Radstrecke nach Tündern. 621 Athleten kamen ins Ziel und verbreiteten auf der Strecke und vor allem im Zielbereich auf dem ESV-Platz richtige Volksfeststimmung.

„Vor zehn Jahren hatten wir einmal ein paar mehr Finisher. Das ist jetzt fast Rekord – auch wenn wir die 700 Starter nicht ganz erreicht haben“, sagte Chef-Organisator Peter Neugebauer. „Natürlich kam uns auch das Wetter entgegen.“ Denn bei Temperaturen unter 13 Grad hätte er umdisponieren müssen.

„Dann dürfen zumindest die Kinder nicht ins Wasser und wir hätten einen Duathlon aus dem Kinderrennen machen müssen.“ Brauchte er aber nicht. Als die Schülerrennen gegen Mittag gestartet wurden, war es 17 Grad warm und die Stimmung schon auf dem Höhepunkt.

Besonders bei den Stammgästen des TV Lemgo. Die waren wie seit vielen Jahren zu ihren Ausscheidungsrennen für den Bundesliga-Start nach Hameln gekommen – und untermauerten ihre Stärke auf den 500 Metern im Wasser, der 20-Kilometer-Radstrecke und dem Fünf-Kilometer-Lauf mit einem Vierfachsieg. Matthias Bergermann, im vergangenen Jahr noch Fünfter, steigerte sich auf 53:25 Minuten und ließ seine Kollegen Peter Dentener (53:32), Vorjahressieger Flemming Neumann (54:01) und Stefan Reis (54:14) hinter sich.

Seinen Heimvorteil konnte auch Tobias Meyer nutzen. Der ESV-Athlet, der sich für die Bundesliga-Saison dem Lemgo-Team angeschlossen hat, kam nach 54:56 Minuten auf Platz sechs – immerhin drei Minuten und 15 Plätze besser als vor Jahresfrist. Und dem 20-Jährigen gehört als Jüngsten im TV-Team die Zukunft.

Auch der zweite Lokalmatador lag wieder auf seinen angestammten Platz in der Verfolgergruppe. Cordt Grabbe aus Aerzen lief nach 56:50 Minuten als 18. ins Ziel. Auch der 32-Jährige nutzte die Gunst des Tages und war zwölf Sekunden schneller als im vergangenen Jahr. Den Frauen-Sieg ging an Dana Wagner aus Wolfenbüttel in 1:00:58 Stunden.

Rad kaputt: Nicht jeder Triathlet erwischte bei der Veranstaltung in Hameln einen Glückstag.

Foto: nls

Artikel vom 09.05.2010 - 19.36 Uhr
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