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Preußens Gläubiger bekommen bald Post Von Andreas Rosslan
Fußball. Es ist still geworden um Preußen Hameln 07. Nach den vielen negativen Schlagzeilen in den vergangenen Monaten verpasste sich Vereinsboss Roman von Alvensleben, der in jüngster Vergangenheit mit seinen Äußerungen oft für Diskussionsstoff sorgte, vor Saisonbeginn selbst einen Maulkorb, um kein weiteres Öl ins Feuer zu gießen. Unruhe kann der chronisch klamme Traditionsklub, der mit knapp 150 000 Euro in der Kreide steht, zurzeit nämlich überhaupt nicht gebrauchen, weil das vorläufige Insolvenzverfahren immer noch läuft.
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Zwei Tore – Fabrizius rettet Hemeringer Sieg Fußball (kf). Mit dem fünften Sieg in Folge – 4:2 gegen TuS Rohden – übernahm der VfB Eimbeckhausen zum ersten Mal in dieser Saison die Tabellenführung der Kreisliga. Den Weg frei für den VfB machte der SV Lachem, der gegen Tündern II einen glücklichen 1:0-Sieg landete.
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„Herr Wulff, sind Sie für das Derby gerüstet?“ Handball (jko). Der Spielplangestalter hatte ein gutes Händchen und zum Saisonauftakt in der Oberliga gleich das Derby zwischen dem VfL Hameln und dem TV 87 Stadtoldendorf angesetzt. Anwurf ist am Sonnabend um 19.15 Uhr in der Halle Nord. Das Duell gegen die Gäste aus Holzminden zieht seine Brisanz auch aus der Tatsache, dass eine ganze Reihe von ehemaligen VfL-Spielern das Trikot des TV 87 tragen. Vor der Saison schlossen sich noch Torwart Andrew Treuthardt und Rechtsaußen Marcel Engelhardt dem „Filialbetrieb“ an. Die Liste lässt sich mit Dominik Niemeyer, Marek Staniszewski, Florian Backhaus oder Gordon Wahl aber noch beliebig fortsetzen. „Wir sind beim Vizemeister klarer Außenseiter und können locker aufspielen. Mal schauen, was so geht“, meinte Andrew Treuthardt, der zuvor 22 Jahre für Hameln spielte. Damit unter der Homburg nicht wieder um den Klassenerhalt gezittert werden muss, wurden neben den beiden VfLern noch vier weitere neue Spieler verpflichtet, darunter mit Mohamed Salam auch ein libanesischer Nationalspieler sowie mit Lars Rindlisbacher auch ein neuer Trainer. Über die aktuelle Lage beim VfL sprach unser Mitarbeiter Jürgen Kohlenberg mit Cheftrainer Hajo Wulff (38).
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Karsten Leonhart optimistisch: „Knoten bei Tegtmeyer geplatzt“ Fußball (kf). Auf drei Punkte in der Kampfbahn setzt in der Bezirksliga am Sonntag (15 Uhr) der HSC BW Tündern. „Wir wollen an die gute Spielweise der letzten Begegnungen anknüpfen. Dann werden wir auch gegen Stadthagen punkten“, gibt sich Pressesprecher Karsten Leonhart optimistisch. Zuletzt präsentierten sich die Tünderaner zwar oft mit tollen Spielzügen, ließen in einigen Situationen aber die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor des Gegners vermissen. Da baut Leonhart am Sonntag auf Robin Tegtmeyer: „Bei ihm ist in Exten der Knoten geplatzt. Das wird ihm Auftrieb für die kommenden Spiele geben.“ Personell hat Tündern alle Spieler an Bord. Deshalb wird Trainer Siegfried Motzner wohl an seiner Stammformation festhalten.
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Scheler mit Afferde unter Druck: Der Knoten muss endlich platzen Fußball (kf). Das hatte sich Afferdes neuer Trainer Andreas Scheler vor dem Saisonstart sicher anders vorgestellt. Nach drei Heimpleiten und einer Auswärtsniederlage steht er mit Eintracht Afferde schon nach fünf Spieltagen mächtig unter Druck. „Die Lage ist umso prekärer, weil wir bislang noch nicht einmal gegen ein Topteam der Liga gespielt haben,“ stellte Scheler fest. Deshalb fordert er am Donnerstag (19 Uhr) beim TSV Nettelrede unbedingt einen Dreier: „Der Knoten muss endlich platzen.“ Nickel und Garlipp sind wieder dabei, Olgunsoy fällt weiter aus.
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Achtung, „Bollizei“! Ein Sheriff räumt mächtig auf Von Roland Giehr
Fußball. Padua, Pinnasberg, St.Pauli, La Paloma, Polizei – alles, was mit „P“ anfängt, brachte einst schon dem blonden Hans (Albers) Glück. Nun ist der singende Seemann „Hannes Kröger“ zwar schon lange Musikgeschichte, das „P“ steht aber auch noch heute für Glück beim Bundesligisten FC St. Pauli. Hier ist eben alles immer ein kleines bisschen anders – denn nur der Kultklub von der Reeperbahn tritt mit einem echten Polizisten im Profizirkus auf.
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Deck schießt die SSG ins Achtelfinale Fußball (kf). Der Einzug ins Achtelfinale bereitete der SSG Halvestorf keine Probleme. Der zweifache Bezirkspokalsieger setzte sich gestern Abend beim Bezirksligisten Eintracht Hiddestorf souverän mit 4:1 (3:1) durch. Toni Deck (4., 17.) und Tayfun Dizdar (8.) sorgen für die frühe Entscheidung. Die Eintracht konnte vier Minuten später zwar auf 1:3 verkürzen, dennoch blieb die Mannschaft von Trainer Milan Rukavina weiter spielbestimmend. Der Ball lief problemlos durch die Reihen der Halvestorfer, die das Spiel mühelos kontrollierten. Nach dem Seitenwechsel beschränkte sich die SSG vor allem auf eine sichere Abwehr und ein kluges Konterspiel. Patrick Schiermeister (90.) gelang der 4:1-Endstand. Björn Bertram (85.) verschoss zudem einen Foulelfmeter.
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In der Landesliga sorgt jetzt drei Teams für flotte Töne Von Klaus Frye
Handball. In der vergangenen Saison spielten die Handball-Freunde Aerzen als Alleinunterhalter auf der Bühne der Landesliga – in dieser Saison sorgt ein munteres Trio in der sechsten Liga für flotte Töne aus dem Kreis Hameln-Pyrmont. Die TSG Emmerthal stieg aus der Verbandsliga ab, die HSG Fuhlen/Hessisch Oldendorf rückte als Aufsteiger in das illustre 14er-Feld der Landesliga auf.
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Reiter-Festival mit 500 Pferden Reitsport (rhs). Julia Leinemann weiß zwar noch nicht genau, ob sie sich als Titelverteidigerin auch diesmal um die Kreismeisterschärpe bei den Springreitern bewerben soll („Das hängt von meiner Lust und Laune ab“), aber dennoch freut sich die 24-jährige Studentin vom Reit- und Fahrverein Emmerthal auf das Herbstturnier des RV Hameln am Wochenende. Dabei hätte sie mit ihrem Schimmel „Lord Larry“ sowie ihrem Braunen „Lukas“ allerbeste Chancen, sich erneut an die Spitze der Hameln-Pyrmonter Springreiter zu setzen. Beim größten und wohl auch anspruchsvollsten Turnier im Weserbergland werden rund 300 Reiter und Amazonen mit weit über 500 Pferden am Start sein. Das ansehnliche Preisgeld, das tolle Flair und die Einzigartigkeit des Springplatzes, sind laut Hamelns Sportwartin Christine Lippelt die Gründe für die gute Resonanz. Das dreitägige Programm beginnt bereits am Freitag mit einem echten Knaller. Nach ihrem Start um 16.15 Uhr bieten die besten Dressurreiter (Klasse S) bei ihrem Stechen (ab 19 Uhr) eine Kür nach Musik, was schon im Vorjahr dem Veranstalter volle Tribünen bescherte.
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Auch bei Regen und Matsch gibt Reichert mächtig Gas Region (red). Die Stadtläufer standen im wahrsten Sinne des Wortes im Regen. Die Hatz vom Werder über die Münsterbrücke war wirklich kein Vergnügen. Doch nicht nur der Regen, der den Lauf über matschigen Rasen und mit Pfützen übersäten Wegen zu einer wahren Rutschpartie machte, bereitete den 500 Läufern und Läuferinnen arge Probleme. Auch nasse Treppenstufen und eine bedenklich schwankende Fußgängerbrücke sorgten beim 23. Hamelner Stadt-Galerie-Lauf nicht gerade für ein ideales Terrain, um sich über einen 1250 Meter langen Rundkurs am Weserufer ins Ziel zu quälen.
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Im Rhythmus der Trommel auf das Treppchen? Von Rolf Henning Schnellund Roland Giehr
Kanusport. Paddeln im Takt – das ist der Rhythmus, wo jeder mit muss. Alle für einen und einer für alle – aber alle in einem Boot. Immer, wenn die Trommel ruft, legen sich die „Hameln Drachen“ des Kanuklubs kräftig ins Zeug. Denn nur Spaß haben war gestern, heute kommt auch noch Ernst dazu. Die überwiegend sportlichen Quereinsteiger hat der Ehrgeiz gepackt, jetzt wird die Messlatte immer höher gesetzt. Und es gibt Ziele, große Ziele. Schon am Wochenende wollen die Drachen bei der DM in Duisburg auf dem Siegertreppchen im Mixed-Wettbewerb stehen. Damit der Traum auch in Erfüllung geht, hat die neu formierte Crew um Trainer Stephan Wollborn unzählige Trainingskilometer auf der Weser absolviert. Dreimal die Woche klatschten die Paddel nur so in die Fluten, wurde zudem Kraft und Kondition gebolzt. Glaubt man dem alten Sprichwort, dass einer verpatzten Generalprobe meist eine gelungene Premiere folgt, scheinen die Hamelner Sterne günstig für Duisburg zu stehen. „Das soll kein Maßstab für unsere derzeit gute Form sein“, bilanzierte Technik-Trainer Dieter Berg nach der verhältnismäßig spärlichen Ausbeute in Schwerin. Dort reichte es gegen die besten Mannschaften aus Ostdeutschland nur zu den Plätzen 22 und 24 über 250 bzw. 1000 Meter. Mit ein bisschen Glück wäre aber auch schon in Schwerin mehr drin gewesen. So fehlten den Drachen im entscheidenden Qualifizierungslauf nur 22 Hundertstel zum Einzug ins Halbfinale. Bei der DM will die 24-köpfige Crew mit Cornelia Meyer-Burgdorff, Jan Heidotting, Stephan Wollborn, Steuermann Marco Möschter sowie René Lott, Sarah Spätlich, Julia Nolte, Tanja Bojic, Michael Vogel, Udo Pabst, Manfred Heidotting, Maximilan Berg, Mario Zlobinski. Frank Eikmeier, Michaela Wollborn, Sabine Sander-Christ, Julia Retkowski, Dieter Berg, Lars Trant, Thomas Meyer-Burgdorff, Andreas Cyrclaff, Nora Kriegel und Kerstin Blasey von Beginn an voll angreifen. Den Takt dazu wird Trommlerin Ulrike Schimunel angeben. „Das wird auch nötig sein, wollen wir gegen die haushohen Favoriten aus Duisburg einigermaßen mithalten können“, so Trainer Wollborn. Schon beim einleitenden 200-m-Rennen wollen die Hamelner schnell den richtigen Rhythmus finden. Über 2000 m sind dann vor allem Kondition und Durchhaltevermögen gefragt. Auf der Langstrecke gibt es kein Bord-an-Bord-Rennen, da in 15-Sekunden-Abständen gestartet wird. Den Abschluss bildet am zweiten Tag das Kräftemessen auf der 500-m-Distanz. „Zünglein an der Waage sind hier die noch vorhandenen Kräftereserven und die mentale Stärke, die davon abhängt, wie gut oder schlecht die Rennen am Vortag verlaufen sind“, glaubt Teamchefin Cornelia Meyer-Burgdorff.
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Mit Salchow und Axel unter die besten Zehn Rollkunstlauf (kf). Doppelaxel, Dreifachsalchow oder Dreifachtoelopp – ihre schönsten Sprüngen und sehenswertesten Pirouetten hat Larissa Mader in den vergangenen Tagen immer wieder trainiert. Bei ihrer Kür darf nichts schiefgehen. Vor allem Feinabstimmung ist hier gefragt. Alles muss auf den Punkt genau passen, wenn heute für die junge Aerzenerin in Novara das Topereignis des Jahres beginnt.
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Die Leichtathletik-Talente nehmen alle Hürden Leichtathletik (mha). Die Kreismeisterschaft im Weserbergland-Stadion hatte ihren Star, auch wenn Marie Holzschuh nicht in ihren Spezialdisziplinen über 100 oder 200 Meter, sondern auf neuem Terrain antrat. Doch auch dort sorgte die 15-Jährige für Furore. Die 400-Meter-Runde der B-Jugend drehte sie in 57,73 Sekunden – nur drei waren in Niedersachsen bisher schneller als Holzschuh bei ihrer Premiere. Das gleiche Bild herrscht über 100-Meter-Hürden: Sieg, 14,76 Sekunden, Platz vier in der Landes-Rangliste. Auch im Weitsprung war Holzschuh mit 5,25 Metern die Beste.
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Liebegott hämmert und Nagel köpft: HSC Tündern II neuer Spitzenreiter Fußball (ro/kf). Die Spitzenteams Bisperode und Hagen stoppte der Regen – da nutzte der HSC BW Tündern II die Gunst der Stunde und übernahm mit einem 2:0-Erfolg über WTW Wallensen die Tabellenspitze in der Kreisliga. Neuer Zweiter ist der VfB Eimbeckhausen nach dem 5:1 gegen Nettelrede.
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Pyka und Co. – nichts läuft gegen Sachsenross Fußball (kf). Wieder vier Einschläge – der Alltag ist bei Preußen Hameln 07 schnell zurückgekehrt. Trainer Rolf Schünemann war nach der 0:4 (0:2)-Heimpleite gegen Landesliga-Kontrahent Fortuna Sachsenross Hannover erst einmal sprachlos. Der 2:0-Sieg der Vorwoche in Stelingen war wohl doch nur eine Eintagsfliege. „Da sind wir mit einer ganz anderen Einstellung ins Spiel gegangen“, ärgerte sich Schünemann mächtig, denn diesmal lief fast alles daneben. Als Benjamin Holze (34.) und Vurat Tasdelen (36.) zum 2:0 trafen, sah die Abwehr überhaupt nicht gut aus. Eigentlich stimmte die Abstimmung während der 90 Minuten nur in den seltensten Fällen. Vor allem an Neuzugang Aristide Djanga lief das Spiel fast völlig vorbei. Selbst Nick Pyka und sein nicht gerade den sichersten Eindruck hinterlassender Bruder Bengt im Preußen-Tor hatten bei den beiden ersten Gegentoren arge Kommunikationsprobleme.
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Sahnestart reicht – Brodersen bejubelt DM-Titel in Potsdam Leichtathletik (mha). Der Jubel war riesig. Bei der deutschen Mehrkampf-Meisterschaft in Potsdam hatte Deborah Brodersen auch allen Grund dazu. Im Siebenkampf der B-Jugend holte sich die Athletin der LG Weserbergland mit 5328 Punkten die Meisterschaft - drei Jahre nach ihrem ersten Mehrkampftitel bei den W 14-Schülerinnen.
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Venus und Alfeld keine Hürden: VfL für den Punktspielstart gerüstet Handball (jko). Der VfL Hameln ist für den Saisonstart am kommenden Wochenende gerüstet. Im Rahmen eines Trainingslagers gewann der Oberligist am Sonnabend vor etwa 150 Zuschauern in der Halle Nord das eigene Turnier durch zwei souveräne Siege. In den Partien über die volle Distanz setzten sich die Schützlinge von Hajo Wulff zunächst mit 29:23 (15:11) gegen den Liga-Konkurrenten SV Alfeld durch. Gegen Venus Nieuwegein gab es einen ungefährdeten 29:16 (14:9)-Sieg. „Insgesamt war das eine geschlossene Darbietung von uns“, stellte ein zufriedener Teamsprecher Reiner Glatz fest. Den zweiten Platz sicherte sich der holländische Zweitligist aus der Nähe von Utrecht durch ein 30:29 gegen die vom Hamelner „Urgestein“ Peter Eddelbüttel trainierten Alfelder.
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Erste Pleite – SSG Halvestorf verspielt 2:0-Führung in Nienburg Fußball (kf). Die erste Saisonpleite kassierte Landesliga-Aufsteiger SSG Halvestorf beim ASC Nienburg. Mit 2:3 (2:1) gaben die Halvestorfer hier eine frühe 2:0-Führung aus der Hand. Tayfun Dizdar (1.) und Matthias Günzel (24.) hatten für die Mannschaft von Trainer Milan Rukavina den schnellen und beruhigenden Zweitore-Vorsprung herausgeholt. „Leider gab die Schiedsrichterin danach ein drittes Tor von Deck wegen einer angeblichen Abseitsposition nicht“, ärgerte sich Fußball-Obmann Burghard Büchler. „Das hätte die Vorentscheidung sein können.“ Dafür kassierte die SSG fast mit dem Halbzeitpfiff das 1:2-Anschlusstor durch Sven Riedel.
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Harte Trainingstage, schwere Beine und zwei klare Siege Handball (kf). Drei harte Trainingstage, schwere Beine bei fast allen Spielerinnen und zwei souveräne Siege – so lautete das Fazit von Rohrsens Trainer Michael Hensel nach dem Trainingslager im Hohen Feld. Schon am Samstag gewann der MTV Rohrsen das Testspiel gegen Oberligist SV Garßen/Celle II mit 24:19. Danach war Hensel mit der Vorstellung seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Vor allem in der Abwehr haben wir sehr kompakt gestanden.“ Und was an Bällen dennoch durchkam, parierten in den meisten Fällen die Torhüterinnen Michaela Schostag und Svenja Neumann.
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Reckemeyer hält den Sieg in Exten fest Bezirksliga (red). In der Bezirksliga bejubelte der TSV Klein Berkel auch dank der starken Leistung von Torhüter Marlon Reckemeyer beim 1:0 in Exten den ersten Auswärtssieg und stockte sein Punktekonto damit auf sechs Zähler auf. Das Tor des Tages markierte Sascha Herrmann bereits in der 18. Minute und krönte damit die stürmische Anfangsphase des Aufsteigers. Und hätte Agostino di Sapia in der 77. Minute einen Foulelfmeter nicht an das Lattenkreuz gehämmert, TSV-Trainer Dietmar Harland wäre das große Zittern in der Schlussphase erspart geblieben. So aber wurde es noch einmal richtig spannend, denn Exten warf alles nach vorne und drängte mit aller Macht auf den Ausgleich. Klappte aber nicht mehr, weil Torhüter Reckemeyer und seine Vorderleute auf dem Posten waren, und dabei auch das nötige Glück hatten.
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Auch bei Regen und Matsch gibt Reichert mächtig Gas Leichtathletik (rhs/kf). Die Stadtläufer standen im wahrsten Sinne des Wortes im Regen. Die Hatz vom Werder über die Münsterbrücke war wirklich kein Vergnügen. Doch nicht nur der Regen, der den Lauf über matschigen Rasen und mit Pfützen übersäten Wegen zu einer wahren Rutschpartie machte, bereitete den 500 Läufern und Läuferinnen arge Probleme. Auch nasse Treppenstufen und eine bedenklich schwankende Fußgängerbrücke sorgten beim 23. Hamelner Stadt-Galerie-Lauf nicht gerade für ein ideales Terrain, um sich über einen 1250 Meter langen Rundkurs am Weserufer ins Ziel zu quälen.
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Aufstieg! Wasserballer schwimmen im Glück Wasserball (ro). Alle klitschenass – aber überglücklich. Der große Segen kam für den HSV im Dauerregen. Mit einem 7:4-Triumph über FS Hannover wurde der Traum vom Aufstieg in die 2. Liga wahr. Und einer freute sich nach dem größten Erfolg in der fast hundertjährigen Vereinsgeschichte ganz besonders: Torhüter Sören Strehler. Der 18-Jährige hatte sich zuvor bei äußerst widrigen Wetterverhältnissen fünf Stunden lang von Potsdam über Autobahn und Landstraße nach Hameln gequält – und sich dabei anscheinend so richtig heiß auf diese letzte Partie in der Oberliga gemacht. Denn endlich im Wasser angekommen, war Strehler gleich auf Betriebstemperatur und raubte den Hannoveranern mit zahlreichen Paraden und zwei gehaltenen Strafwürfen den letzten Nerv. Bezeichnend für seine überragende Leistung: Das erste Gegentor kassierte er erst nach 13 Minuten. Im Wasserball eine Ewigkeit. „Sörens großer Aufwand hat sich gelohnt. Eine tolle Torwartleistung“, freute sich Wasserballwart Dietmar Müller, früher selbst einmal ein ganz Großer zwischen den Pfosten.
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Lott, Pape und Frye mit Energie gegen Cottbus Fußball (kf). Im Lipperland heißt es am Montag bereits zum 16. Mal „Bundesliga in Bega“. Um 18.30 Uhr spielt eine von Reiner Michallak trainierte Begatal-Auswahl gegen den FC Energie Cottbus. Der von Klaus Dieter „Pele“ Wollitz gecoachte Zweitliga-Vertreter aus der Nieerlausitz spielt am Sonntag bei Arminia Bielefeld. Am Montagmorgen steigen die Profis im Barn-truper Vorort Bega bereits wieder ins Trainingsgeschehen ein und laufen am Abend gegen die Auswahl auf. In der stehen in diesem Jahr mit Moritz Lott, der kurzfristig für Marco Pompa (Hagen) ins Team rutschte, und Gerrit Pape auch wieder zwei Akteure der SpVgg. Bad Pyrmont. Als Torhüter holte Trainer Michallak bereits zum dritten Mal in Folge Niklas Frye vom Kreisligisten Germania Hagen ins Team. Die drei Niedersachsen wollen sich mit der nötigen Energie gegen den Zweitligisten präsentieren. Erstmals schickt auch der TSV Rischenau mit Klaus Halili und Nico Ritter zwei Spieler nach Bega.
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Heetel hofft auf grünes Licht vom Platzwart Fußball (kf). Dauerregen hat der Platzwart des Pyrmonter Stadions an der Südstraße überhaupt nicht gern. Schon am Donnerstag sperrte er die beiden Rasenplätze, so dass die Fußballer der Spielvereinigung erst einmal auf dem unbeliebten Mini-Kunststoffplatz trainieren mussten. „Was sollen wir denn im Herbst machen, wenn es noch mehr regnet?“ ärgerte sich Torben Rihn. Trainer Andreas Loges hofft nun vor allem auf besseres Wetter, damit der Platzwart grünes Licht geben kann, und die Bezirksliga-Partie gegen den SV Gehrden am Sonntag (15 Uhr) tatsächlich angepfiffen werden kann. Loges setzt gegen den bestens aus den Startlöchern gekommenen Tabellendritten vor allem auf die Viererkette um Routinier Marcel Heetel.
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Rukavina ist in Nienburg nicht bange Fußball (kf). Landesligist SSG Halvestorf tritt am Sonntag (15 Uhr) im Aufsteiger-Duell beim ASC Nienburg an. Auf die Mannschaft von Trainer Milan Rukavina wartet zwar eine lange Anreise, doch die treten seine Spieler keinesfalls ungern an. Immerhin haben sie den 2:1-Sieg, der auf dem Platz an der Mußriede im Finale des Bezirkspokals gelang, noch in bester Erinnerung. Auch das Relegationsspiel zum Landesliga-Aufstieg gewannen die Halvestorfer mit 2:1. Doch diesmal geht die Fahrt nicht zu einem Außenseiter, sondern zum aktuellen Spitzenreiter der sechsten Liga.
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Teuflisches Turnier in der Halle Nord Handball (jko). Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nah liegt. Das hat sich auch Oberligist VfL Hameln gesagt und absolviert an diesem Wochenende sein Trainingslager in gewohnter Umgebung. Auf die Akteure wartet eine Woche vor dem Saisonstart ein Mammut-Programm mit vier Spielen und einigen Trainingseinheiten am Freitag, Sonnabend und Sonntag. „Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf den spielerischen Elementen. Da wollen wir einen großen Schritt machen“, sagte Trainer Hajo Wulff, der sich insbesondere auf den morgigen Sonnabend freut. Denn da gibt es in der „Hölle“ Nord ein „teuflisch“ gutes Turnier mit internationaler Beteiligung und bekannten Gesichtern. Um 15 Uhr trifft Gastgeber VfL auf den vom Hamelner Handball-„Urgestein“ Peter Eddelbüttel trainierten Oberliga-Aufsteiger SV Alfeld. Diese Partie gibt einen guten Vorgeschmack auf die anstehende Spielzeit. Die Alfelder, wo mit Jürgen Kloth zudem ein weiterer „alter Bekannter“ als Manager fungiert, duellieren sich um 17 Uhr mit dem holländischen Zweitligisten Venus Nieuwegein. Der Club aus der Nähe von Utrecht bestreitet um 19 Uhr die Abschlusspartie gegen den VfL Hameln. Danach steht der Turniersieger fest. „Auf das Spiel gegen die Holländer freue ich mich besonders, denn Nieuwegein wird von meinem Freund Patrick Kersten trainiert“, berichtet VfL-Coach Hajo Wulff. Zur Erinnerung: Der inzwischen 37-jährige Kersten spielte in der Saison 1999/2000 zusammen mit Wulff für die damalige SG VfL/BHW Hameln und hatte Anteil an der Meisterschaft in der 2. Liga und dem damit verbundenen Bundesliga-Aufstieg. Zu Hajo Wulff riss der Kontakt nie ab. Der VfL betritt heute (19 Uhr) schon das Parkett und tritt zu einem Testspiel gegen Drittliga-Aufsteiger Lehrter SV an.
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Ich bin Koloka, der neue Knipser von Preußen 07 Von Rolf-Henning Schnellund Roland Giehr
Fußball. Der Nächste bitte – das „Jobcenter“ Preußen 07 hat weiter Hochkonjunktur. Gesucht wurde ein Knipser von Format, der natürlich beidfüßig, spritzig und auch kopfballstark ist. Nun scheint er gefunden worden zu sein. Mohamed Koloka heißt er und kommt von der Elfenbeinküste. Der wuchtige 1,89 m große Stürmer hat trotz seiner 25 Jahre schon eine bewegte Fußball-Karriere hinter sich. So versuchte der Ivorer sein Glück schon bei verschiedenen Amateurligisten in Frankreich, Tunesien und in der Schweiz, hier unter anderem beim Club Racing Genf (4. Liga) und dem Pariser Vorortklub Olympique Noisy (5. Division).
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Mit 17 hat man noch Träume: Brodersen will Rekord knacken Leichtathletik (mha). Mit 17 hat man noch Träume – das dieser Schlagertext von Peggy March aus den 60ern noch immer gilt, beweist Deborah Brodersen. Denn wenn am Wochenende in Potsdam die Mehrkampf-DM steigt, hat die 17-Jährige von der LG Weserbergland einen Traum. „Sie will den Niedersachsenrekord der B-Jugend im Siebenkampf knacken“, sagt Landestrainerin Beatrice Mau-Repnak. Jenen hatte vor acht Jahren mit 5343 Punkten die Hannoveranerin Maren Schwerdtner aufgestellt, die bei der EM in Barcelona zur Nummer neun aufstieg.
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Gluba gespannt: Eilzug oder Schlafwagen? Fußball (kf). Die Kreisliga ist zwar nur die achte Spielklasse in der Rangliste des deutschen Fußballs, doch von der Termingestaltung kommt sie der Bundesliga sehr nahe. Auch der fünfte Spieltag ist auf drei Tage gesplittet. Bereits heute (18.30 Uhr) spielt Titelanwärter SV Lachem gegen Aufsteiger SV Hastenbeck. Ünsal, M. Herrmann und Demir fallen aus, der Einsatz von B. Kiki war gestern fraglich. „Wenn wir die gute Leistung aus dem Spiel gegen die SG 74 über 90 Minuten mitnehmen, sehe ich keine Probleme“, sagte Trainer Fenske, der vor allem auf besseres Wetter hofft.
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Hamadi fassungslos: Tünderns A-Junioren gehen 1:7 unter Fußball (kf). Den Conti-Cup haben die A-Junioren des HSC BW Tündern ganz schnell abgehakt – in der 2. Runde blamierte sich die Mannschaft von Trainer Hassan Hamadi mit einer 1:7-Heimpleite gegen den TSV Havelse. Vor allem in der ersten Viertelstunde gingen die Tünderaner sang- und klanglos unter. Bereits in der 13. Minute ging Havelse mit 4:0 in Führung. Katastrophale Abwehr- und Abspielfehler nutzten die Gäste gnadenlos aus und erhöhten den Vorsprung in der 42. Minute sogar auf 5:0. Im zweiten Durchgang war vor allem Schadensbegrenzung angesagt. Lukas Kramer (48.) verkürzte auf 1:5. In der 67. und 73. Minute machte Havelse den 7:1-Endstand perfekt. Trainer Hamadi attestierte dem Gegner eine überzeugende Vorstellung: „Havelse hat eine starke Mannschaft. Die haben uns gezeigt, wie man Fußball spielt.“ Am Samstag (13.30 Uhr) folgt die nächste schwere Aufgabe für Tünderns U 19. Dann wird im Weserberglandstadion das Punktspiel gegen den Heesseler SV angepfiffen. „Dann steht die Mannschaft in der Pflicht“, lautete Hamadis klare Ansage. „Wir brauchen nach den unbefriedigenden Resultaten unbedingt wieder ein Erfolgserlebnis.“
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