Generalbundesanwalt Harald Range muss seinen Posten räumen. Foto: Bernd von Jutrczenka/Archiv
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Maas: Vertrauen zu Range nachhaltig gestört

Karlsruhe/Berlin (dpa) - In der Affäre um Landesverrats-Ermittlungen gegen Journalisten muss Generalbundesanwalt Harald Range seinen Posten räumen.

Im Angriffsmodus: Generalbundesanwalt Harald kritisierte seinen Dienstherren, Justizminister Heiko Maas, in beispielloser Schärfe. Foto: Ralf Stockhoff
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Analyse: Range greift an

Karlsruhe/Berlin (dpa) - Als Generalbundesanwalt Harald Range am Dienstagmorgen in Karlsruhe vor die Presse tritt, hält sich eine seiner Mitarbeiterinnen erschrocken die Hand vor den Mund.

Mit dem Verfahren gegen Journalisten wegen Landesverrats steht Generalbundesanwalt Range allein auf weiter Flur. Foto: Bernd von Jutrczenka
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Der Generalbundesanwalt untersteht dem Bundesjustizminister

Berlin (dpa) - Geht es um Terrorismus oder Spionage, kommt die Bundesanwaltschaft ins Spiel. Die Behörde mit ihren 200 Mitarbeitern verfolgt Straftaten gegen die innere und äußere Sicherheit. Ihr Leiter ist der Generalbundesanwalt, seinen A ...

Im Visier der Justiz: Der Gründer des Blogs Netzpolitik.org, Markus Beckedahl. Foto: Britta Pedersen
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Chronologie: Die Affäre um Netzpolitik.org

Berlin (dpa) - Schon im Frühjahr hatte der Verfassungsschutz wegen Landesverrats Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Anfang Juli gelangte der Vorgang dann an die Öffentlichkeit. Ein Rückblick:

Fordert den Rücktritt von Generalbundesanwalt Range: Linke-Vorsitzender Bernd Riexinger. Foto: Bernd Weißbrod
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Riexinger bringt U-Ausschuss wegen Blog-Affäre ins Spiel

Stuttgart (dpa) - Linksparteichef Bernd Riexinger hält einen Bundestags-Untersuchungsausschuss wegen der Affäre um Ermittlungen gegen den Journalisten-Blog Netzpolitik.org für denkbar.

«Unerträglicher Eingriff in die Unabhängigkeit der Justiz»: Generalbundesanwalt Range kritisiert das Vorgehen des Justizministerium scharf. Foto: Ralf Stockhoff
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Range im Wortlaut: «Unerträglicher Eingriff»

Karlsruhe (dpa) - Der wegen der Landesverrats-Ermittlungen gegen den Journalisten-Blog Netzpolitik.org stark in der Kritik stehende Generalbundesanwalt Harald Range hat sich erstmals selbst zu der Affäre geäußert. Er gab dazu in Karlsruhe folgende Erk ...

Das Bundeskanzleramt in Berlin. Die Geheimschutzbeauftragte des Kanzleramtes soll 2014 zwei interne Prüfvorgänge angeordnet haben, bei denen Journalistenquellen eine Rolle spielten. Foto: Maja Hitij/Archiv
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Zeitung: Auch Kanzleramt suchte Journalistenquellen

Berlin (dpa) - Auch das Bundeskanzleramt und das Innenministerium haben laut «Tagesspiegel» Medienberichte auf Geheimschutzverstöße untersuchen lassen.

Der Verfassungsschutz ist dem Ministerium von Thomas de Maizière untergeordnet. Foto: Stephanie Pilick
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Analyse: Keiner will's gewesen sein

Berlin (dpa) - Wenn der Staat gegen Journalisten vorgeht, ist das eine heikle Angelegenheit. Schnell entsteht der Eindruck, als wollten staatliche Stellen Medienleute mundtot machen. Mit derart unschönen Dingen mag keiner gerne in Verbindung ...

Bundesjustizminister Heiko Maas hat Generalbundesanwalt Harald Range frühzeitig auf die heikle Problematik gegen Journalisten wegen Landesverrats zu ermitteln hingewiesen. Foto: Britta Pedersen
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Um Generalbundesanwalt Range wird es einsam

Berlin (dpa) - In der Affäre um Landesverrats-Ermittlungen gegen den Journalisten-Blog Netzpolitik.org ist die Bundesregierung auf Distanz zu Generalbundesanwalt Harald Range gegangen.

Webseite der Bundesanwaltschaft nach Hackerangriff repariert

Karlsruhe (dpa) - Nach dem Hackerangriff auf die Internetseite der Bundesanwaltschaft ist die Website wieder vollständig erreichbar. Am Montagnachmittag konnte die Seite mit den Pressemitteilungen auf www.generalbundesanwalt.de wieder ...

Teilt die Zweifel des Justizressorts an den Landesverrats-Vorwürfen gegen den Blog Netzpolitik.org.: Innenminister de Maziere. Foto: Rainer Jensen/Archiv
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Auch de Maizière hat Zweifel an Verrats-Vorwürfen

Berlin (dpa) - Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) teilt die Zweifel des Justizressorts an den Landesverrats-Vorwürfen gegen den Blog Netzpolitik.org.

Die Straftaten Geheimnisverrat und Landesverrat

Berlin (dpa) - Für den VERRAT VON DIENSTGEHEIMNISSEN drohen eine Geldstrafe oder Gefängnis. Geregelt ist das im Strafgesetzbuch (StGB).

Justizminister Heiko Maas äußerte Zweifel an den juristischen Vorwürfen gegen die Blogger. Foto: Rainer Jensen/Archiv
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Ministerium hat Range auf Probleme hingewiesen

Berlin (dpa) - Verfassungsschutz und Bundesanwaltschaft machen sich gegenseitig für die heftig kritisierten Ermittlungen gegen Journalisten wegen Landesverrats verantwortlich. Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen verteidigte sein Vorgehen gegen ...

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