Die Suchaktion von Küstenwache und Marine, Einsatzkräften aus Malta und der EU-Grenzschutzmission Triton wird in Rom koordiniert. Foto: Angelo Carconi
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Bis zu 700 tote Flüchtlinge nach Schiffsunglück befürchtet

Rom/Genf (dpa) - Bei einer der schlimmsten Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer sind möglicherweise 700 Menschen ums Leben gekommen. Ihr Boot kenterte nach Angaben der italienischen Küstenwache etwa 70 Seemeilen (130 Kilometer) vor der libyschen ...

Boot der griechischen Küstenwache mit Geretteten an Bord: Der Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer reißt nicht ab. Foto: Rapanis Stefanos/Archiv
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EU-Flüchtlingspolitik nach neuem Drama in der Kritik

Brüssel/Berlin (dpa) - Nach der Katastrophe im Mittelmeer wächst die Kritik an der Flüchtlingspolitik in der EU. Aus dem EU-Parlament kamen Forderungen nach einem Politikwechsel.

Im sizilianischen Porto Empedocle werden die Särge ertrunkener Flüchtlinge verladen. Foto: Concetta Rizzo/Archiv
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Bootsflüchtlinge nehmen jedes Risiko in Kauf

Tripolis/Kairo (dpa) - Zehntausende Flüchtlinge aus den Krisengebieten Afrikas und Vorderasiens warten an der Küste Libyens auf ihre «Chance». Sie wollen nach Europa, doch die Überfahrt über das Mittelmeer ist höchst gefährlich, wie die jüngste ...

Als die Retter am Unglücksort nördlich der libyschen Küste eintrafen, konnten sie kaum noch etwas tun. Foto: A. Brühl
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Unglaubliche Grausamkeit

Rom (dpa) - Es ist mitten in der Nacht, die Flüchtlinge in dem voll besetzten Fischerboot sind verzweifelt. Sie haben um Hilfe gerufen, ein portugiesischer Frachter nähert sich. Die Migranten wollen die Retter erreichen und klettern auf eine Seite ...

Papst fordert nach Tragödie entschiedenes Eingreifen

Rom (dpa) - Papst Franziskus hat die internationale Gemeinschaft angesichts der erneuten Flüchtlingstragödie im Mittelmeer zu einem entschiedenen Eingreifen aufgefordert.

Sie wollten ihr Leben retten und starben dabei: Särge ertrunkener Bootsflüchtlingen auf der italienischen Insel Lampedusa. Foto: Corrado Lannino/Archiv
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Chronologie: Flüchtlingsdramen im Mittelmeer

Rom (dpa) - Seit Jahren kommen im Mittelmeer immer wieder Bootsflüchtlinge auf dem Weg nach Europa um. Beispiele:

GDL-Chef Claus Weselsky geht von baldigen Streiks aus. Foto: Maurizio Gambarini/Archiv
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GDL-Chef Weselsky geht von neuen Bahnstreiks aus

Berlin (dpa) - Bahnreisenden drohen in der neuen Woche wieder Zugausfälle und Verspätungen. Die Lokführergewerkschaft GDL hat nach den gescheiterten Tarifgesprächen ihre Absicht bekräftigt, erneut zu streiken.

Bahn fordert GDL zu Rückkehr an den Verhandlungstisch auf

Berlin (dpa) - Angesichts drohender neuer Streiks der Lokführer hat die Deutsche Bahn die Gewerkschaft GDL zur Fortsetzung der Verhandlungen aufgerufen.

Wie bezahlt die GDL den Lokführerstreik?

Berlin (dpa) - Wie lange eine Gewerkschaft wie die GDL streiken kann, ist unter anderem abhängig davon, wie gut ihre Streikkasse gefüllt ist. Die GDL zahlt jedem streikenden Mitarbeiter pro Tag jetzt 75 Euro.

Die GDL will eigenständige Tarifverträge auch für andere Gruppen des Zugpersonals aushandeln, vor allem für Zugbegleiter und Lokrangierführer. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv
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Was will die GDL eigentlich?

Berlin (dpa) - Die GDL verfolgt in der Tarifauseinandersetzung mehrere Ziele. Es sind zum einen klassische Gewerkschaftsforderungen zu den Arbeitsbedingungen: Fünf Prozent mehr Geld, eine Stunde weniger Arbeit pro Woche und maximal 50 Überstunden ...

Eine von vielen Berufsgruppen bei der Bahn: Ein technischer Zugbegleiter in einem modernisierten Regionalzug die Technik. Foto: Caroline Seidel/Archiv
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Hintergrund: Berufsgruppen bei der Bahn

Berlin (dpa) - Im Tarifkonflikt mit der Bahn strebt die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) eigenständige Tarifverträge nicht nur für die gut 18 000 Lokführer, sondern auch für andere Berufsgruppen des Zugpersonals an.

«TTIP ist ein Bauernvernichter»: Konsumenten wie Produzenten befürchten negative Effekte der Abkommen. Foto: Stefan Puchner
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Weltweiter Aktionstag gegen Freihandelsabkommen

Berlin/Frankfurt (dpa) - Zehntausende Gegner des geplanten Freihandelsabkommens TTIP haben bei einem internationalen Aktionstag auch in Deutschland ihren Protest auf die Straße getragen.

Gegner des Freihandelsabkommens fürchten nicht nur sinkende Umweltstandards, sondern auch einen Abbau von Demokratie. Foto: Daniel Karmann/Archiv
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TTIP: Viel Streit um vier Buchstaben

Berlin (dpa) - Seit Juli 2013 verhandelt die EU mit den USA über die «Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft» (TTIP). Mit 800 Millionen Verbrauchern würde der weltgrößte Wirtschaftsraum entstehen.

EU-Kommissarin Malmström verteidigt TTIP

Brüssel (dpa) - EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström hat das umstrittene Freihandelsabkommen mit den USA (TTIP) gegen Kritik verteidigt. Viele Vorwürfe in der laufenden Debatte basierten nicht auf wahren Fakten, kritisierte Malmström in einem ...

Grüne: Protest gegen Freihandelsabkommen ernst nehmen

Berlin/Frankfurt (dpa) - Die Grünen im Bundestag haben Europäische Kommission und Bundesregierung aufgefordert, die Proteste gegen das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP ernst zu nehmen.

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