Dewezet Piper.Air Münsterkirche Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr

   
   
   
Darf's ein bisschen schneller gehen? (16. April)

Brücke (ID: 755425)Hameln (tis). Seit Montag ist die Brücke dicht, seit Montag ist es wieder voll auf den Straßen. Vor allem Autofahrer aus dem Klütviertel müssen viel Zeit einplanen, um über die Weser zu kommen.

Thomas Wahmes, Pressesprecher der Stadt Hameln, verwies in dem Zusammenhang darauf, dass es erfahrungsgemäß am ersten Werkstag nach einer Vollsperrung der Münsterbrücke immer die längsten Staus geben würde. „In den nächsten Tagen entspannt sich die Situation meist, weil sich Autofahrer dann einen anderen Weg suchen und zu anderen Zeiten fahren“, so der Pressesprecher. Die Autofahrer selbst  fragen sich allerdings, warum im Bereich der großen Kreuzung Thiewall/Kastanienwall/Erichstraße während der Brückensperrung  nicht eine der Linksabbiegespuren in eine Geradeausspur umgewandelt werden kann. Bei der Stadt Hameln sehen die Verantwortlichen das mit der Änderung der Verkehrsführung kritisch, da Zählungen belegt hätten, dass nach wie vor die meisten Fahrzeuge in Richtung Erichstraße abbiegen und dort auch die Hauptverkehrsader mit der B 83 verläuft, was berücksichtigt werden müsse. „Sicherlich wird bei der Vollsperrung auch der Verkehr Richtung Kastanienwall mit den Zielen Altstadtkern, B 217 und B 1 in Richtung Afferde etwas zunehmen. Das ist aber aus unserer Sicht nicht so gravierend, dass sich diese Änderung der Verkehrslenkung rechtfertigen würde“, erklärt Thomas Wahmes.

   
   
   
Münsterbrücke ab Dienstag frei - noch zwei Sperrungen (6. März)

Bereits am 10. November 2009 wurde an der Münste... (ID: 727070)Hameln (red). Die Münsterbrücke ist ab Dienstagfrüh 5 Uhr für den Verkehr wieder frei. Bis dahin sollen alle Arbeiten planmäßig abgeschlossen sein, teilt Markus Brockmann, Leiter der Straßenbaubehörde in Hameln mit.

Erst Ende April wird die Brücke erneut gesperrt – diesmal für eine Woche. Dann werden mit Autokränen tonnenschwere Betonfertigelemente in Position gebracht. Eine weitere, allerdings relativ kurze Sperrung, ist nach Angaben des Leiters der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau, für Ende Juni geplant. An einem Wochenende werden Betonmischer und Pumpen anrücken. Dann soll die Fahrbahntafel, auf die später die Asphaltdecke aufgebracht wird. Brockmann rechnet damit, dass die Weserbrücke Ende Oktober für den Verkehr freigegeben wird. Behinderungen des Weihnachtsgeschäfts würde es dann nicht geben.

   
   
   
Brücksperrung sorgt für Staus im Berufsverkehr (20.2.12)

Hameln (red). Autofahrer mussten heute Morgen guten Nerven und noch mehr Zeit mitbringen. Wegen der zweiwöchigen Sperrung der Münsterbrücke ab Mitternacht, kam es im Berufsverkehr zu erheblichen Staus und Behinderungen. Zeitweise gab es auf den Straßen in der Innenstadt für eine halbe Stunde kein Vor und Zurück mehr.

Autofahrer, die vom Zehnthof auf den Thiewall abbiegen wollten, hatten arge Probleme, sich in den Kolonne vom Wagen einfädeln zu können. Auch andernorts sah es nicht besser aus. Markus Brockmann, Leiter der Straßenbehörde, erklärt zwar, dass eine geänderte Ampelschaltung größere Staus vermeiden soll. Dennoch rechnet er heute, am ersten Tag der Sperrung, mit Behinderungen.

Für den überregionalen Verkehr ist eine Umleitung über Emmerthal und Hessisch Oldendorf ausgeschildert. Auch die Busse der Öffis sind von dieser Sperrung betroffen. Einen gesonderten Fahrplan gibt es auf der Internetseite der Öffis (www.oeffis.de).

   
   
Arbeiten abgebrochen: Münsterbrücke ab Mittwoch wieder frei
Münsterbrücke (ID: 703578)Hameln (red). Die Münsterbrücke wird am Mittwoch im Laufe des Tages wieder für Autos und Fußgänger freigegeben, teilte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit.
Grund für das vorzeitige Ende der Vollsperrung sei, dass bereits am Samstag technische Probleme an einem Autokran auftraten, die nicht kurzfristig behoben werden könnten. Zudem sei laut Wetterprognose für die nächsten Tage mit Wind und Böen der Stärke 6 bis 7 zu rechnen, so dass das Risiko weiterer Unterbrechungen oder Verzögerungen nicht ausgeschlossen werden kann.
Bereits am Sonntag hatte die Baufirmen zusammen mit weiteren Beteiligten den vorzeitigen Abbruch der Arbeiten beschlossen. Ein neuer Termin für die Arbeiten soll erst nach dem Jahreswechsel möglich sein.
Die Krane werden nun wieder abgebaut und abtransportiert. Bevor der Verkehr wieder freigegeben werden kann, folgt noch die Reinigung der Fahrbahn und die Wiederherstellung der Baustellenabsicherung.
   
   
Münsterbrücke erneut voll gesperrt
Hameln (bha). Die Münsterbrücke wird ab Freitag, 9. Dezember, um Mitternacht (0 Uhr) für den Kraftfahrzeugverkehr, Radfahrer und Fußgänger, voll gesperrt. Laut niedersächsischer Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ist die Seperrung der gesamten Breite der Behelfsbrücke einschließlich des Gehweges für die Montage der Stahlträger auf den Unterbauten der neuen Münsterbrücke erforderlich.
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Insgesamt drei Autokrane mit bis zu 500 Tonnen Tragleistung werden bei den anstehenden Arbeiten eingesetzt: Zunächst werden die vorhandenen Hilfsstützen in der Weser umgebaut. Danach werden die Stahlträger montiert, zuerst in der Brückenmitte, dann auf der Ostseite und zum Schluss auf der Westseite der Münsterbrücke.Im nächsten Schritt werden die Stöße der montierten Stahlträger zeitgleich geschweißt - diese Schweißarbeiten werden über die Zeit der Vollsperrung hinaus andauern.
Um Verkehrsbehinderungen zu vermeiden, wird der überregionale Verkehr mit dem Ziel Hameln großräumig über die Weserbrücken bei Emmerthal und Hessisch Oldendorf umgeleitet. Die innerörtlichen Kraftfahrzeugverkehre sowie die Fußgänger und Radfahrer müssen über die Thiewallbrücke die Weser überqueren. Nicht möglich wird es sein, aus der Papenstraße links in Richtung Mühlenstraße abzubiegen.
   
   
Münsterbrücke ab Freitag, 16. September, wieder geöffnet

Hameln (red). Vorbei mit Stau und Wagenkolonnen: Voraussichtlich am kommenden Freitag, 16. September, wird die Vollsperrung für den Fahrzeugverkehr auf dem bereits erneuerten Ostteil der Münsterbrücke und der Behelfsbrücke wieder aufgehoben.

Die Betonplatten sind demontiert und das Stahlge... (ID: 631556)Für Autofahrer gleicht die Fahrt durch die Innenstadt derzeit einer Geduldsprobe: Wegen der Vollsperrung der Münsterbrücke kommt es schon auf dem Ring immer wieder zu Behinderungen, stehen die Autos tagsüber oft Stoßstange an Stoßstange. Wer kann, umfährt die Innenstadt weiträumig oder sucht sich Schleichwege aus der Schlange. Doch damit soll am kommenden Freitag Schluss sein. Dannwird die Münsterbrücke für den Verkehr wieder freigegeben. Die Sperrung war nach Angaben der Straßenbaubehörde vor allem deshalb erforderlich geworden, um den Rückbau der betagten Stahlkonstruktion vornehmen zu können. Bedingt durch starke Winde und Gewitter mussten die Arbeiten allerdings mehrfach aus Sicherheitsgründen unterbrochen werden, so dass die Sperrung insgesamt etwas länger dauert als ursprünglich geplant. Beim Fußgängerverkehr gibt es bis Freitag lediglich kurzzeitige Unterbrechungen während der Kranarbeiten. Markus Brockmann, Leiter des regionalen Geschäftsbereichs Hameln der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr: „Während der Vollsperrung muss weiter mit erheblichen Behinderungen auf dem Stadtring zwischen der Thiewallbrücke und der Mühlenstraße gerechnet werden.“ Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, entsprechend mehr Zeit einzukalkulieren und Fahrten nach Möglichkeit in verkehrsärmere Zeiten zu verschieben. Brockmann hat versprochen, entsprechend dem Baufortschritt über die Baumaßnahme und insbesondere über die Verkehrsführung regelmäßig zu berichten.

   
   
Ab Mittwoch, 7. September, Vollsperrung

nullHameln (red). In den nächsten Tagen kommt es auf der Münsterbrücke zu erheblichen Verkehrseinschränkungen. Ab Mittwoch, 7. September, ist die Brücke für eine ganze Woche nicht befahrbar. Auch die Busse der Öffis sind von dieser Einschränkung betroffen. Im  Grundsatz werden die Linien über die Thiewallbrücke umgeleitet. Die Haltestelle City/Pfortmühle wird dabei nicht bedient. Zum Abbau von Verspätungen werden weitere Linien umgeleitet und können einzelne Haltestellen nicht anfahren. Die Öffis haben eine Bauinformation für diese Sperrung erarbeitet, die auf der Homepage unter www.oeffis.de abrufbar ist. Weitere Informationen erteilt die Mobilitätszentrale Weserbergland unter Tel. 05151/788988.

Die nächtliche Vollsperrung wird für den Umbau des am Brückenkopf aufgebauten Autokranes erforderlich. Der bereits aufgebaute Autokran wird mit zusätzlichen Gittermastelementen versehen, um die für den weiteren Abbruch der Fahrbahnplatte erforderliche Reichweiten zu gewährleisten.

   
   
Sperrung der Münsterbrücke im August

Hameln (bha/red). Die Bauarbeiten am Westteil der Münsterbrücke werden für die Verkehrsteilnehmer ab Dienstag, 23. August, einige Veränderungen mit sich bringen. Unter anderem sollen dann die Parkplätze unter der Hochstraße als Baustelleneinrichtungsfläche dienen und stehen als öffentlicher Stellplatz voraussichtlich bis zum Ende der Gesamtmaßnahme nicht mehr zur Verfügung. Zwar war die Sperrung schon lange angekündigt, bislang kamen die Bauarbeiter jedoch ohne die Fläche aus.

Außerdem werden die Behelfsbrücke und der bereits erneuerte Ostteil der Münsterbrücke für den gesamten Verkehr in zwei Nächten vollgesperrt:

  • Von Donnerstag, 25. August, bis Freitag, 26. August, von 22 Uhr bis 5 Uhr und
  • Von Freitag, 26. August, bis Samstag, 27. August, von 24 Uhr bis 5 Uhr.

nullDie Vollsperrungen werden für den Aufbau eines Autokranes für die Abbrucharbeiten erforderlich, erklärt Markus Brockmann, Leiter des Geschäftsbereich Hameln der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Wenn die Abbrucharbeiten an der östlichen Brückenhälfte abgeschlossen sind, wird der Autokran abgebaut und am westlichen Widerlager für die restlichen Abbrucharbeiten aufgebaut. Dieser Kranumbau ist ebenfalls nachts außerhalb der Fahrzeiten des ÖPNV vorgesehen, voraussichtlich von Montag, 29. August, auf Dienstag, 20. August, in der Zeit von 22 Uhr bis 5 Uhr.
Nachdem die Betonfahrbahnplatte der alten Brücke vollständig abgebrochen ist, erfolgt der Abbruch der Stahlkonstruktion. Hierfür wird die Behelfsbrücke Anfang September für eine Woche Vollsperrung. Der tatsächliche Ausführungstermin für diese Arbeiten wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Fußgänger können während der Vollsperrungen weiterhin die Behelfsbrücke benutzen. Lediglich während kritischer Kranarbeiten, wenn die Stahlkonstruktion abgebrochen wird, muss der Fußgängerverkehr kurzzeitig durch Sicherungsposten angehalten werden.

Für die Bauarbeiter beginnt damit eine heiße Phase: Sie werden ab Freitag, 26. August, im Mehrschichtbetrieb rund um die Uhr arbeiten, um den Verkehr so wenig wie möglich zu behindern. Bis Mitte September wird auch an den Wochenenden gearbeitet.

   
   
29. Juni 2011: Behelfsbrücke wird heute freigegeben

Hameln (bha). Die Frage ist eine Unverschämtheit in den Ohren der Ingenieure und Statiker, aber beim Blick aus dem Fenster des Baucontainers und auf die Holzlatten drängt sie sich einfach auf: „Hält die?“ Die Mitarbeiter Marco Blana und Knut Bischof von der Landesbehörde für Straßenbau vertrauen den 20 Brückenelementen.

Die Mitarbeiter Marco Blana und Knut Bischof von der Landesbehörde für Straßenbau, die täglich auf der Baustelle sind und das Geschehen auch vom Schreibtisch aus verfolgen können, vertrauen den 20 Brückenelementen, die auf vier Stützen liegen und insgesamt 142,5 Meter lang sind. Einzelne Brückenteile, zehneinhalb, dreizehneinhalb und neunzehneinhalb Meter lang, waren Anfang Juni vormontiert aus Emmerich am Rhein angeliefert und von 16 Brückenbauern aus den Niederlanden installiert worden. Einige der Straßenstücke, über die ab heute Nachmittag der Verkehr rollt, wiegen über 30 Tonnen und erfüllen in ihrer Gesamtheit die Anforderungen der Verkehrsklasse SLW (für „Schwerlastwagen“) 60, tragen also einem Lkw mit Gesamtlast von 60 Tonnen. Muss sie aber nicht, denn die Brücke bleibt für Lkw gesperrt. Nur Busse und Rettungsfahrzeuge dürfen die Behelfsbrücke benutzen.
JSB II heißt das Hamelner Brückenmodell und kommt ursprünglich aus Holland. Janson Bridging heißt das liefernde Unternehmen, das sich selbst als Europas größten Vermieter von Pontons und Brücken bezeichnet. Acht Niederlassungen zählt die niederländische Firma in Europa, allein 84 Brücken hatte das Unternehmen im vergangenen Jahr in Deutschland im Einsatz. Die Region hat bereits Bekanntschaft gemacht mit einer JSB II: in Kirchohsen als temporärer Ersatz für die Valentini-Brücke.
 1,5 Millionen Euro kostet die Behelfsbrücke laut Markus Brockmann von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln – inklusive Montage und Demontage, Auflagen und Gründungen. Die größte Herausforderung an dem Millionen-Projekt waren bislang jene Gründungsarbeiten, erzählt Ingenieur Knut Bischof. Zwölf Meter tief wurde in das Weserbett gebohrt, der Bohrkern mit Beton aufgefüllt und die acht Meter langen Stahlpfeiler der Auflager eingesetzt. Nicht die Bohrung selbst, sondern die Frage nach dem Ort hat die Planer eine Weile beschäftigt. Grund sind die Brücken-Relikte aus längst vergangenen Zeiten. Unter Wasser findet sich noch ein Teil eines alten Pfeilersockels aus dem Jahr 1709. Auch auf Überreste aus den Jahren 1895 und 1929 hätten die Bauarbeiter stoßen können. Zwischen diesen Unterwasserruinen eine Lücke für die neuen Pfeiler zu finden – gar nicht so einfach.
 Weil die Behelfsbrücke keine Querneigung hat, sondern eine Längsneigung haben musste, damit Wasser abfließen kann, ist sie etwas höher als die alte Brücke, deren Demontage in den kommenden Tagen beginnen soll. Noch eine Ohrfeige für Architekten: „Warum Brücke2 (ID: 592182)kann die Behelfsbrücke nicht einfach stehen bleiben?“  Die Instandhaltungskosten seien viel zu hoch, antwortet Bischof. Schnell würde Rost seinen Tribut fordern – gut zu sehen am kleinen Brücken-Provisorium auf der Inselstraße, das seit gut eineinhalb Jahren liegt. Dort bahnt sich Rost seinen Weg am Geländer. Lars Friese von Janson Bridging allerdings sagt, dass die Brücken durchaus permanent genutzt werden könnten. Es sei nur eine Frage der Ästhetik. Außerdem empfehle sich doch irgendwann der Kauf, statt weiterhin Miete zu zahlen. Eine kleine Fußgängerbrücke (15 bis 20 Meter) nennt Friese ein Beispiel, lasse sich „schon für 500 bis 600 Euro pro Monat mieten“. Die Kosten für die Straßenbrücken seien Verhandlungssache.
Heute Nachmittag tritt JSB II hoffentlich den Beweis an, dass sie hält. Die Fußgänger haben dann Platz auf einem zwei Meter breiten Gehweg, Radfahrer müssen schieben. An der Ostseite der Münsterbrücke ist die Querung der Bundesstraße über den Uferweg unter dem Ostteil der Münsterbrücke möglich. Eine barrierefreie Querung ist durch den Fußgängertunnel an der Rattenfängerhalle möglich. Die Verkehrsführung über die Behelfsbrücke ist bis etwa Mitte 2012 vorgesehen.

„Es fehlen nur noch Kleinigkeiten“ an der Behelfsbrücke

Hameln (bha). Es ist doch schon alles fertig, wann geht’s denn endlich über die Behelfsbrücke? Die Frage stellen sich täglich Hunderte Autofahrer, die über die alte Münsterbrücke fahren und die Baufortschritte verfolgen. Der Schein trügt allerdings, es „fehlen noch so viele Kleinigkeiten“, sagt Gabriela Honig von der niedersächsischen Straßenbau- und Verkehrsbehörde in Hameln.

Behelfsbrücke (ID: 536049)Gitter müssten zum Beispiel noch angebracht werden, vor allem an den Auffahrten zur Behelfsbrücke und am Brückenkopf, sagt Honig, Markierungen fehlten noch – „alles Kleinkram, aber der zieht sich“. An dem Zeitplan ändert das jedoch nichts. Die Arbeiten liegen laut Honig besser im Zeitplan, als vorgesehen war und kommen zügig voran. Laut Plan soll die Behelfsbrücke Ende Juni, Anfang Juli für den Verkehr freigegeben werden. Zwar habe man intern schon einen konkreten Termin ins Auge gefasst, aber wohlweislich, dass Terminen bei Großprojekten immer etwas in die Quere kommen kann, bleibt dieser noch unter Verschluss. „Nächste Woche wissen wir mehr“, sagt Honig über vermeintliche Hürden und Unwägbarkeiten.

Änderungen hat es im Zusammenhang mit den Parkplätzen unterhalb der Hochstraße gegeben. Ursprünglich war deren Sperrung vorgesehen gewesen, doch die Mitarbeiter haben ihre Geräte anders lagern können. Eventuell, so Honig, kommen aber während der kommenden Bauabschnitte Sperrungen auf die Parker zu.

Wirkliche Hindernisse im Zusammenhang mit den Arbeiten habe es bislang keine gegeben – nur über das Verhalten vieler Radfahrer ärgern sich immer wieder Hamelner, und auch Baustellenarbeiter hätten sich schon darüber gewundert, erzählt Honig. „Einige fahren ja teilweise sogar unter den Baggern durch“ oder fahren auf der Straße. Das einzige, was Radfahrern derzeit auf der Brücke erlaubt ist, ist Schieben. Und zwar auf dem Fußweg.

   
   
6. Juni 2011: Behelfsbrücke steht

Kran (ID: 486063)Hameln (CK). Das sind Männer mit Augenmaß! Während Sonntag halb Hameln den schönen Tag für einen Ausflug ins Freie nutzte, machten sich Arbeiter daran, Teile der Behelfsbrücke zu montieren, auf der statt auf der alten Weserbrücke künftig der Verkehr fließen soll.

Gearbeitet wurde im Mehrschichtbetrieb das ganze Wochenende hindurch, um die Beeinträchtigungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten; mithilfe eines Schwertransports waren die 20 vorgefertigten Elemente an Ort und Stelle bugsiert worden und durch riesige Autokräne auf die Widerlager aufgelegt. Die bisherige Verkehrsführung wird noch drei oder vier Wochen aufrechterhalten, um die Rampen für die Behelfsbrücke fertigzustellen. Außerdem müssen noch Versorgungsleitungen verlegt und die Beleuchtung installiert werden.

   
   
   
   
Dank Live-Aufnahmen auf dem aktuellen Stand

Installation Webcam (ID: 464714)Hameln (tk). Mit geübten Griffen klettert Karsten Graf durch die hölzerne Luke auf den schmalen Sims an der Außenseite des Münster-Kirchturms. Leichtfüßig tänzelt er an der Wand, nur ein dünner Gurt sichert ihn in schwindelerregenden 25 Metern Höhe. Graf hat sich bereiterklärt, den Technikern der Dewezet bei der Installation der Webcam zu helfen und sie für die Dewezet am Kirchturm des Münsters anzubringen.
Dank der Webcam wird man von überall aus in Echtzeit sehen können, wie sich Hamelns größte Baustelle entwickelt und wie die Verkehrslage auf der Münsterbrücke gerade aussieht.
Bis zum Abschluss der Baumaßnahmen, Ende nächsten Jahres, können die Dewezet-Internetnutzer sich  spektakuläre Live-Bilder von den Bauarbeiten auf der Münsterbrücke auf dem Computer oder internetfähigen Handy angucken. Neben der Dokumentation der Bauarbeiten steht aber auch der Service, eine aktuelle Verkehrs-Info verfügbar zu machen, im Vordergrund:
Morgens, 7.30 Uhr. Einen Stau auf dem Weg zur Arbeit kann jetzt niemand gebrauchen. Wer sich auf der Fahrt ins Büro fragt, ob die Münsterbrücke bereits dicht ist und sich daher ein anderer Weg empfiehlt, kann sich etwa per Smartphone auf www.muensterbruecke.de informieren. Die Webcam zeigt die aktuelle Verkehrslage. Regelmäßig kommt es auf der Brücke wegen der Baumaßnahmen gerade zu Stoßzeiten zu Staus und zähfließenden Blechlawinen. Um ärgerliche Wartezeiten zu vermeiden, reicht daher ein Klick auf die Internetseite der Webcam, um stressfrei durch den Stadtverkehr zu kommen.

Münsterbrücke (ID: 464541)

Die Internet-Webcam ist ein Service der Dewezet, unterstützt von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln, dem Internetanbieter Piper Air und der Münster-Gemeinde St. Bonifatius.

Nach Beendigung der Bauarbeiten wird es einen Zeitrafferfilm geben, der die gesamte Erneuerung der Münsterbrücke in wenigen Minuten dokumentiert.

Weitere Bilder von der Webcam-Installation.

   
   
   
   
B 1: Erneuerung des Westteils der Münsterbrücke in Hameln

Derzeit ist die Münsterbrücke täglich einer Verkehrsbelastung von 25.850 Fahrzeugen ausgesetzt, bei einem Schwerverkehrsanteil von rund 20 Prozent und einer Verkehrsbelastung von 14.250 Fahrzeugen am Tag auf der einmündenden Landesstraße 433.
Der Neubau der Münsterbrücke ist zwingend erforderlich, da ein kurzfristig umzusetzender Sanierungs-/ Erneuerungsbedarf besteht. Darüber hinaus entspricht der derzeitige Brückenquerschnitt mit drei Fahrstreifen nicht mehr den erhöhten Erfordernissen, die sich aus der steigenden Verkehrsbelastung ergeben. Auch die Radverkehrsanlagen und die Busspuren entsprechen nicht mehr den heutigen und zukünftigen Verkehrsbedürfnissen.
Um dem bestehenden Sanierungsbedarf der Münsterbrücke über die Weser in Hameln Rechnung zu tragen und die Verkehrsverhältnisse zu verbessern, soll die Bundesstraße 1 in diesem Bereich ausgebaut sowie die Münsterbrücke (Westteil) neu gebaut werden: Die Münsterbrücke wird auf jeweils zwei Fahrsteifen je Fahrtrichtung ausgebaut. Zudem sollen die Verkehrssicherheit und der Verkehrsablauf im Knotenpunkt der Bundesstraße 1 und der Landesstraße 443 (Klütstraße) erhöht, die Rad- und Fußgängerführung verbessert und der Busverkehrs beschleunigt werden.
Die Baumaßnahme begann am 21. Februar 2011 mit der Erstellung der Behelfsbrücke. Die Fertigstellung der Brücke sowie der Straßenbaumaßnahmen im Zuge der B 1 und der L 433 ist zum Ende des Jahres 2012 geplant.
Die Gesamtkosten der Baumaßnahme betragen rund 9,6 Millionen Euro.

Quelle: Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr

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