Hameln-Pyrmont/Holzminden (ch). „A2 Hannover Richtung Dortmund, zwischen Hannover/Langenhagen und Garbsen 5 Kilometer Stau.“ Solche Meldungen könnten bald der Vergangenheit angehören. Die Autobahn A2 soll nach Plänen des Landes einen Bypass bekommen, der auch über Holzminden führen soll.
Die A2 von Berlin über Niedersachsen ins Ruhrgebiet ist überlastet. Als Alternative schlägt das Niedersächsische Verkehrsministerium einen achtspurigen Ausbau der Trassen rund um Hannover sowie zwei neue Autobahnen vor, von der die von Salzgitter über Holzminden nach Paderborn führen soll.
Diese neue Strecke würde die A39 mit der A44 verbinden und betrifft damit die Kreise Holzminden und Hameln-Pyrmont. „Die ganze Region hat den Nachteil, dass sie extrem schlecht angebunden ist“, sagt Jürgen Lohmann als stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Arbeitgeberverbandes der Unternehmen im Weserbergland (AdU). Er befürworte die Pläne des Verkehrsministers. Schon immer habe sich der AdU dafür eingesetzt, die Verkehrsanbindung im Raum Hameln-Pyrmont und Holzminden zu verbessern. Ob Hameln dabei direkt durch eine Autobahnauffahrt angebunden werde, oder Holzminden, spiele für ihn keine Rolle. Wichtig sei insgesamt eine bessere Verkehrsanbindung des südlichen Niedersachsens.
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