Hintergrund DWZ
Druckansicht

NABU lässt die Vögel zählen

Bundesweite Mitmach-Aktion vom 8. bis 10. Januar
Die Blaumeise erkennen sicher auch unkundige Vogelbeobachter. Welche Tiere im Winter noch im Weserbergland zu beobachten sind, verrät unsere Bildergalerie. Foto: fn

Weserbergland. Vom 8. bis 10. Januar findet deutschlandweit die sechste „Stunde der Wintervögel“ statt. Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) rufen Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden.

Haus- und Feldsperling, Grünfink, Stieglitz – es gibt sie immer seltener. Auch wenn wir sie am Haus oder im Garten noch relativ häufig wahrnehmen, gerade die Anzahl dieser gefiederten Wintergäste sinkt. Auch der Bestand an den versteckt in Nadelbäumen lebenden Wintergoldhähnchen nimmt rapide ab.
 Doch wie viele sind es jetzt eigentlich? Diese Frage zu beantworten, kann jeder mithelfen. Zum sechsten Mal ruft der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Neben den Vögeln, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, lassen sich jetzt auch Wintergäste beobachten, die aus dem kalten Norden und Osten nach Mitteleuropa gezogen sind.
 Ziel der Aktion sei es, ein sowohl deutschlandweites als auch regional möglichst genaues Bild von der Vogelwelt in unseren Städten und Dörfern zu erhalten, heißt es beim Nabu. Dabei gehe es nicht um exakte Bestandszahlen aller Vögel, sondern vielmehr darum, Häufigkeiten und Trends von Populationen zu ermitteln. Damit dies repräsentativ ist, werden Daten mehrerer Jahre verglichen. So werden neue Kenntnisse zur Entwicklung einzelner Vogelarten sowie zu regionalen Unterschieden gewonnen.
 Die sind auch im Weserbergland unterschiedlich ausgefallen. Im Landkreis Hameln-Pyrmont wurden 2015 in 130 Gärten 5331 Vögel gezählt. Spitzenreiter: Haus- vor Feldsperling und Amsel. 207 Vogelfreunde haben im Landkreis Schaumburg in 97 Gärten 3621 Vögel wahrgenommen. Platz eins bis drei: Haussperling, Kohlmeise, Amsel. Häufigste Gäste in 79 Gärten im Kreis Holzminden waren die beiden Sperlingsarten und die Kohlmeise bei 3355 Vögeln.
 Der Vogel des Jahres 2016, der Stieglitz, ließ sich während der Vorjahreszählung übrigens nicht häufig blicken – in den drei Landkreisen ganze 89 Mal. Vogelfreunde können ihre Beobachtungen dem Nabu online im Internet übermitteln.

Links

Artikel kommentieren










 

 

 

 

 

 

 

 

 



















Dewezet in Social Networks

Twitter (ID: 252711) Twitter      Facebook (ID: 252723) Facebook     









Anzeigen




Kinotrailer




e-Paper
Online Service-Center






© Deister- und Weserzeitung Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG