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THW-Helfer sorgen für Hochspannung - und retten Fest

THW-Zugführer Andreas Weiher nimmt das Notstrom-Aggregat in Betrieb. Foto: leo

Klein Berkel (ube). Ehrenamtliche Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) haben ein vom Ortsrat Klein Berkel veranstaltetes Sommerfest gerettet – die Katastrophenschützer der Bundesanstalt, die auch „blaue Engel“ genannt werden, sorgten am Samstag an der Straße „Barchusen“ zwölf Stunden lang für Hochspannung.

„Es gab dort zwar einen Baustromverteiler mit Starkstrom, aber die Leistung war zu gering“, sagt THW-Chef Tobias Tasler – und erklärt: „10 000 Watt waren vorhanden, die Band ,Blended Rock‘ benötigte aber sechs Mal so viel Power.“
 Erst am Abend vor dem Fest, an dem sich alle Vereine beteiligten, war das Problem erkannt worden. Eine schnelle Lösung musste her. Ortsbürgermeister Jürgen Mackenthun wusste sich zu helfen. Der Grüne bat die „Blauen“ um Hilfe. „Wir unterstützen gern. Für solche und andere Notfälle sind wir ja da“, sagt Tasler. Und so brachten THW-Maschinist Klaus-Peter Strösau und Zugführer Andreas Weiher am Samstagmittag ein elf Tonnen schweres Notstrom-Aggregat zum Platz. Kurz darauf starteten die Experten den großen Dieselmotor, war mehr als genug Energie vorhanden. Das Fest, das im Laufe des Tages von etwa 1000 Bürgern besucht wurde, konnte beginnen. Die Organisatoren waren dankbar und erleichtert.

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