Aktuelles Hameln

Ärger um den Abiumzug - Stadt fordert Änderungen

Es ist eine Tradition der Hamelner Abiturienten: Beim Abiumzug beschmieren sie sich mit Farbe. Da dabei auch Straßen, Höfe oder Bürgersteige oft Farbe abbekommen, droht die Stadt, die Schmierereien zu verbieten.

Hameln (ch). Es ist eines der vielen und doch heiligen Rituale, mit denen die Hamelner Abiturienten ihren Abschluss feiern – der Abiumzug. Doch ebenso Tradition wie der Umzug selbst, ist der Ärger, den es jedes Jahr aufs Neue rund um die Feier gibt. Betrunkene, minderjährige Schüler, die trotz Verbots beim Umzug mitlaufen, Farbschmierereien auf den Schulhöfen, Straßen oder Bürgersteigen, zerbrochene Flaschen und Müll.

Das hat Konsequenzen: Die Änderung des Streckenverlaufs ist bereits beschlossene Sache, weitere Einschränkungen drohen. Die Strecke wird geändert: Statt wie bislang vom Albert-Einstein-Gymnasium über Schiller-Gymnasium, Vikiluund Elisabeth-Selbert-Schule zu den Weserwiesen zu ziehen, soll es jetzt eine gemeinsame Tour aller Abiturienten von den Weserwiesen über Thiewallbrücke, Kastanienwall, Ostertorwall und Münsterbrücke zurück zu den Weserwiesen geben. Es habe sich etwas ändern müssen, sagen Vertreter der Stadt und der Schulen. Die Schulhöfe sollten bei der Tour außen vorgelassen werden.

Die ganze Geschichte gibt's in der Dewezet.

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