Aktuelles Hessisch Oldendorf

Tiefbauer kommen in Fuhlen gut voran

Fuhlen (pj/hmf). Die Arbeiten an der Durchgangsstraße sind in vollem Gang. Bis Ende August, genauer gesagt zum Kirmeswochenende, sollen die Fahrbahn und der Gehweg fertig sein. Tiefbauunternehmer Wilfried Kallies erklärt, dass dieser Termin eingehalten werden kann.
 Ein Teil der Oberen Brückenstraße, von der Einmündung der Straße „Rehr“ bis zur Sporthalle, ist bereits ausgebaut. Nach der langen Winterpause sind in der Oberen Brückenstraße in Fuhlen seit Anfang Mai wieder die Baumaschinen im Einsatz. Es läuft derzeit der dritte Bauabschnitt zur Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Fuhlen, was die Sperrung vom Heßlinger Friedhof bis zum Kreisel für den Durchgangsverkehr erforderlich macht. Für den Busverkehr wurde eine innerörtliche Umleitungsstrecke eingerichtet.
 Der dritte Bauabschnitt erstreckt sich von der Einmündung der Straße „Am Sportplatz“ bis zum Wirtshaus Bücher. Nach Fertigstellung wird der gesamte innere Ortskern der Ortsdurchfahrt Fuhlen im Rahmen der Dorferneuerung umgestaltet sein. Wie in den vorhergehenden Bauabschnitten auch, waren zunächst an den vorhandenen Ver- und Entsorgungsleitungen Umlegungs-, Erweiterungs- und Erneuerungsarbeiten zu erledigen.
 Danach wurde die aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts stammende, marode Stützmauer zum Ysergrundbach abgebrochen und abschnittsweise durch Betonwinkelstützen, die oben mit Sandsteinen abgedeckt wurden, erneuert. „Durch die anschließende Verfüllung mit Mutterboden konnte erreicht werden, dass nach Fertigstellung nur traditionell verwendete Baumaterialien zu sehen sind“, erklärt Christian Mork, der bei der Stadtverwaltung die Bauarbeiten koordiniert.
 Der Busverkehr wird durch die Bauarbeiten zwangsläufig behindert. Um diese Einschränkungen möglichst gering zu halten, sind die Abläufe so geplant, dass der besonders kritische Bereich zwischen dem Wirtshaus Bücher und der Einmündung des Streekenweges unbedingt in den Sommerferien fertiggestellt wird, weil für diesen Streckenabschnitt keine Umleitung angeboten werden kann. Erst danach werden die Arbeiten im Bereich der Sporthalle wieder fortgeführt. Vom Wirtshaus bis zur Tischlerei Redeker liegen die Pflastersteine im Straßenbereich. Und auch der Bürgersteig ist bis zum Eingang des Grundstückes von Arnold Ehni gepflastert.
 Geht man um die Linkskurve, so sieht man, dass auch die Bushaltestelle vor der Turnhalle bereits angelegt wurde. Die neue Fahrbahnführung im Bereich der Turnhalle ist enger als früher. „In Verbindung mit der im Herbst zu setzenden Bepflanzung ist der dem Kfz-Verkehr zur Verfügung stehende Straßenraum nicht nur physisch sondern auch optisch stark eingeschränkt, was die Autofahrer zu einer gemäßigten Fahrweise zwingen soll“, erläutert Christian Mork eine wesentliche Zielsetzung der Umgestaltung.

Artikel vom 28.07.2010 - 17.01 Uhr
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