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"Parkour" eine gefährliche Trendsportart? 15-Jährige verletzt sich schwer

Die verunglückte 15-Jährige wird vom Rettungshubschrauber „Christoph 13“ übernommen. Foto: tis

Hameln (tis). "Parkour" heißt eine neue Extremsportart. Sie ist die Kunst, sich in der Stadt einfach gerade fortzubewegen - ohne sich unnötig lange mit Barrieren zu befassen. Die sogenannten Traceure springen über Bänke, Zäune und Litfaßsäulen. Diese Herausforderung wird bei Jugendlichen immer populärer. Dadurch aber auch immer gefährlicher. In Hameln hat sich eine 15-Jährige jetzt schwer dabei verletzt.

Beim "Parkour" versuchen die Traceure unter Überwindung sämtlicher Hindernisse den kürzesten oder effizientesten Weg von A nach B zu nehmen. Dabei werden in einer städtischen Umgebung auch Papierkörbe, Bänke, Blumenbeete, Mülltonnen, Garagen, sogar Fassadenvorsprünge überklettert. Straßen und Gehwege spielen bei Parkour-Läufern so gut wie keine Rolle, denn ihnen fehlt das Entscheidende: Das Hindernis.

Bei dem Unfall soll die 15-Jährige am Donnerstagabend auf dem Europaplatz vor der Rattenfängerhalle aus gut drei Meter Höhe abgestürzt und auf den Rücken gefallen sein. Mit einem Rettungshubschraucher wurde das Mädchen in eine Spezialklinik nach Hannover geflogen.

Artikel vom 22.07.2011 - 18.32 Uhr
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