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Eine Nachkriegsjugend im "Kleinen Kaukasus" - Andreas Rebers schreibt Heimatgeschichten aus dem WeserberglandIn seinem Buch "Der kleine Kaukasus" schreibt Andreas Rebers über seine Jugend in Westerbrak und Bodenwerder.
Bodenwerder. Andreas Rebers ist Komponist, er schreibt Theaterstück, Schauspielmusik und ist als Kabarettist unterwegs. Jetzt hat der Autor ein Buch geschrieben. In „Der Kleine Kaukasus“ schreibt er liebevolle und derbe Heimatgeschichten; und über seine Mutter, die ihn und seine Geschwister mit rauer Herzlichkeit in der Küche in Westerbrak aufgezogen hat. Von Edda Dreyer
Fräulein Höntze war seine Klassenlehrerin auf der Realschule in Bodenwerder und bei Herrn Fink hatte er Chemie. Aber Herr Fink konnte auch gut „Kopfnüsse“ verteilen und hatte damit etwas Ähnlichkeit mit seiner Mutter. In „Der Kleine Kaukasus“ erzählt Rebers aus seiner Jugend im Weserbergland, wo er 1958 geboren wurde.
Es sind Anekdoten, Erinnerungs-Schnipsel, die Rebers zu Papier bringt. Von Sommern im Adams-Kostüm, weil die Mutter auf diese Weise weniger Wäsche hatte. Es tauchen bekannte Personen aus dem Dunkel wieder auf. Und er berichtet voller Liebe vom Sterben seiner Mutter. „Mein großes Glück war, dass ich den Menschen, der mich auf diese Welt gebracht hat, begleiten durfte, als er eben diese verließ“, schreibt Rebers.
Wie Rebers zum Schreiben kam und wovon seine Heimatgeschichten handeln, lesen Sie in der Dewezet.