Aktuelles Bodenwerder

Als Bodos Werder noch in der Weser lag
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Bodenwerder. Bei einem Blick vom Bismarckturm auf Bodenwerder sieht man in der Ferne eine Landspitze in die Weser hineinragen. Dies ist die südlichste Spitze der einstigen Insel in der Weser. Vor hunderten von Jahren floss die Weser nicht wie heute in ihrem Bett, sondern suchte sich ihren Weg in den Bodensenken der Landschaft. Von Karin Beißner

Dabei bildeten sich verschiedene Arme. Zwischen Vogler, Eckberg und Hopfenberg entstanden so vier Inseln. Die Chroniken berichten, dass sich auf der Größten, die zwei Kilometer lang und nur zweihundert Meter breit war, schon vor 1000 Jahren Menschen ansiedelten, wahrscheinlich Fischer, Schiffer und Handeltreibende. Der Werder, eine „Siedlung auf vom Wasser umgebenen Land“, bot gute Verteidigungsmöglichkeiten gegen feindliche Angriffe.

Die erste urkundliche Erwähnung findet diese kleine Ansiedlung, „Werthere“ genannt, im Jahre 1145. Die Insel wurde vom Abt des Klosters Corvey verwaltet. Hundert Jahre später kam der Werder in den Besitz der „Edelherren von der Homburg“, die ihren Hauptwohnsitz bei Stadtoldendorf hatten. Sie schufen sich mit dem Erwerb des Werders einen wichtigen Stützpunkt. Die Insel bekam jetzt ihren Namen und wurde nach Bodo von der Homburg „Bodos Werder“ genannt, aus dem sich im Laufe der Jahre der heutige Name Bodenwerder bildete.

Wollen Sie mehr über die Geschichte von Bodenwerder und über die landschaftlichen Veränderungen der Weser lesen, dann schauen Sie in die Dewezet.

Artikel vom 02.02.2012 - 16.32 Uhr
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