Ememrthal (ag). Dass Emmerthal als touristisches Ziel im Weserbergland attraktiv ist und Urlaubern viel zu bieten hat, darüber sind sich der Verkehrsverein und die Verwaltungsspitze der Gemeinde einig.
Direkt am Weserradweg gelegen und in die Themenroute „BauernLand“ eingebunden, kommen viele Rad fahrende Tages- und Übernachtungsgäste nach Emmerthal. Aber auch Kanufahrer und Wanderer fühlen sich an Weser, Ilse und Emmer wohl. Und doch gab es im Anschluss an die Versammlung des Verkehrsvereins Emmerthal, der in der „Pfeffermühle“ in Kirchohsen sein 20-jähriges Bestehen feierte, eine kontroverse Debatte über die Zukunftsentwicklung des Tourismus.
Vorangegangen waren die Ausführungen von Bürgermeister Grossmann, der in seinem Grußwort darauf einging, das sich Emmerthal attraktiver aufstellen muss, um neue Gästegruppen zu erschließen. „Wir müssen nach vorn schauen, was kommt nach der Ära KKW, die 2022 zu Ende gehen wird“, stellte Andreas Grossmann unter Hinweis auf das Ende des Atomkraftwerkes Grohnde, das für viele Übernachtungsgäste sorgt, in den Raum. „Wir sollten im Thema Tourismus professioneller anfassen. Das betrifft vor allem neue Werbestrategien und die Vermarktung im Internet, aber es müssen auch Konzepte entwickelt und Angebotspakete geschnürt werden, die unserer Attraktivität gerecht werden.“ Er machte deutlich, dass dies seiner Meinung nach am ehesten mit dem Anschluss an einen der bestehenden Tourismusverbände zu bewerkstelligen ist, die Emmerthal umschließen.
Mehr zum Thema gibt's in der Dewezet.
Registrieren


Heute




