Artikel vom 24.02.2010 - 19.00 Uhr
Leserkommentare
- 11.03.2010 15.12 Uhr - Manni amerikanische System! Vielleicht sollte man sich allmählich mal nach einem neuem Vorbild umschaun, angesichts der Situation, in der sich Obama und Co. gerade befinden.
Wahrscheinlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis Reintjes den Kommenden Aufschwung nicht mehr schaffen kann und sich an den guten alten Freund "Zeitarbeitsfirma" wendet und nach Unterstützung fragt. Das wäre dann wohl auch á la Amerika!
weniger - 09.03.2010 09.08 Uhr - Toky wird auch der Account gesperrt. Sonst könnte ein "beleidigter" Mitarbeiter noch mal eben schnell im System herum werkeln. Das ist das Amerikanische System. Der Mitarbeiter ist von heute auf morgen austauschbar.
weniger - 08.03.2010 17.01 Uhr - Manni enorm niedrig ausgefallen. Neue Maschinen wurden gebaut und Grundstücke bzw. Hallen dazu gekauft. Dass das erwirtschaftete Kapital für die neuen Kapazitäten eben auch durch diese 99 Mitarbeiter miterwirtschaftet wurde, ist wohl leider in Vergessenheit geraten.
Andere Firmen im Raum Hameln, haben ihre Mitarbeiter im Jahr 2009 acht Wochen arbeiten lassen, der Rest fiel in die Kurzarbeit. Das Vorhaben der Bundesregierung, mit einer Verlängerung der Kurzarbeit auf 24 Monate, Arbeitsplätze zu sichern, wurde bzw. wird von der Einen oder Anderen Firma dankend angenommen.
Da von Herrn Dr. Schliephack bereits auf der Betriebsversammlung Ende letzten Jahres, die Entlassungen der 31 Festangestellten Mitarbeiter bekannt gegeben wurden, als die Kurzarbeit gerade angefangen hatte, behaupten böse Zungen, man wolle die Mitarbeiter auf Teufel komm raus aus dem Unternehmen verbannen.
Eine harte These, aber gemessen an den Gerüchten, noch in diesem Jahr weitere 50 Mitarbeiter auf die Straße zu setzen, keines Falls unbegründet.
Bleibt nur zu hoffen, dass die nächsten Mitarbeiter, die gehen dürfen, zumindest einen freundlicheren Abschied erfahren werden. Die Methode, seine Mitarbeiter durch den Schichtmeister ins Büro zu rufen und ihnen dann die Kündigung auszusprechen, dass sie zudem auch von der Firma frei gestellt werden, ihre Privatsachen packen und dann die Firma verlassen können, sind wohl eher generalstabsähnliche Methoden. Da im Büro gleich die Zugangsdaten der Betroffenen gesperrt wurden, sieht man, dass das Vertrauen in seine eigenen Mitarbeiter schon sehr gering war.
Für eine Firma mit einem doch sehr hohen sozialen Engagement in der Stadt Hameln, ist die Auffanggesellschaft wohl das Mindeste was man tun kann, um den Ruf annähernd in der Nähe der Kirchturmspitze zu halten.
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