Aktuelles Kultur und Dossier Videoüberwachung

Kurzfilmdreh in leerstehenden Wohnungen
Sebastian Neubauer (28) stammt aus Hameln - und ist derzeit Stipendiat des Kunstvereins Hannover. Was so ein Stipendiat eigentlich macht? Davon berichtet der Film- und Videokünstler in unserer Dewezet-Serie. Im dritten Teil geht es um den geplanten Kurzfilmdreh.
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Sebastian Neubauer. Foto: are
 

"Unser Kurzfilmdreh ist gestartet, und nach einer gefühlten Papierbergkette in Höhe des Himalajas an Anträgen und Verträgen ist es wohl in Ordnung, sich zumindest kurzfristig abzulenken und einen Textschnipsel für die Zeitung zu schreiben. Sehr verblüffend war es in der Drehvorbereitung zu merken, dass ungeahnt viel problemlos vonstattengeht. Trödelmärkte leihen uns Möbel und andere Requisiten, eine Wohngenossenschaft lässt uns nicht nur in einem ihrer Hinterhöfe filmen, sondern überlässt uns temporär zwei Wohnungen und schenkt uns somit einen Drehort, ein Dach und Strom. Man muss halt nur fragen. Wenn ich das gewusst hätte, dann hätte ich wohl nicht meine eigene Wohnung aufgegeben, damit wir dort unser Filmset aufbauen können. Sondern wir wären gleich in die leerstehenden Wohnungen Hannovers gezogen. Aber eigentlich habe ich ja meine Übung in der Wohnungsaufgabe: Am Donnerstag, 18. Juni, ist die nächste Veranstaltung in der Casa Mongo Brazil.“

 

- Weitere Informationen zu der Veranstaltungsreihe gibt es im Internet unter http://www.villavaudeville.net

 
Artikel vom 10.06.2009 - 15.28 Uhr
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