Hameln - Fußgängerzone

Millimeter für Millimeter schweben die Teile an ihren Platz
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Hameln (ni). Kraftakt für die Verschönerung der Hamelner Fußgängerzone: Gestern Vormittag hievte ein schwerer Autokran die erste neue Trafostation an ihren Platz. Die vier Einzelteile wurden in Millimeterarbeit in einem bereits vorhandenen unterirdischen Betonbau auf dem Lütjen Markt versenkt.

Auf den fertigen Betonbau konnte die Stadt Dank der Erlebniswelt Renaissance zurückgreifen. Die brauchte und baute den Raum unter der Erde für ihr Notstromaggregat. Das ist mit der Pleite des Tourismusprojektes überflüssig geworden und wurde gestern vom Kran an den Haken genommen, bevor der Kranführer die Trafo-Teile in die Grube herabgelassen hat.

Ganz reibungslos ging die Aktion nicht über die Bühne. Der Betondeckel auf dem unterirdischen Gelass war so gut mit den Mauern des Baukörpers verklebt, dass der Kran ihn nicht einfach hochheben konnte. Erst mit hydraulischer Kraft, die von unten gegen die Platte drückte und gleichzeitigem Ziehen per Kran von oben gelang es, den tonnenschweren Deckel zu lösen. Danach lief alles wie am Schnürchen. Von Seilen gehalten, dirigierte der Kranführer die Elemente der neuen Trafostation trotz ihres Gewichtes von nahezu zwei Tonnen scheinbar mühelos an den ihnen bestimmten Platz und setzte zum Schluss auch die Betonplatte passgenau wieder oben drauf. Angeschlossen ist die Trafostation noch nicht. Das wird sie erst, wenn im Zuge der weiteren Baumaßnahmen in der Fußgängerzone auch neue Stromleitungen verlegt werden.

Der Betondeckel auf dem unterirdischen Gelass hängt am Kran. Ein Arbeiter achtet darauf, dass die Platte nicht ausschlägt.

Fotos: Wal

Am Haken: Das alte Notstromaggregat der Erlebniswelt Renaissance schwebt aus der Grube (Foto oben). So schaffen die Arbeiter Platz für die neuen Transformatoren.

Artikel vom 23.03.2010 - 19.00 Uhr
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