weather-image

Schlaglichter

19.01.2017 13:45 Uhr Bundestag beschließt Freigabe von Cannabis auf Rezept

Berlin (dpa) - Der Bundestag hat einstimmig die Freigabe von Cannabis als Medizin auf Rezept beschlossen. Ärzte können schwerkranken Patienten künftig Cannabis verschreiben, wenn diese etwa unter chronischen Schmerzen und Übelkeit infolge von Krebstherapien leiden. Die Krankenkassen müssen die Therapie dann bezahlen.

19.01.2017 13:15 Uhr Cannabis auf Rezept: Opposition lobt Koalition für Freigabe

Berlin (dpa) - Die Opposition lobt die Koalition für die Freigabe von Cannabis als Medizin auf Rezept. Der Gesetzentwurf lasse «wenig Spielraum zum Meckern», sagte der Drogenexperte der Linken, Frank Tempel, bei der abschließenden Beratung im Bundestag. «Chapeau, Frau Mortler!», sagte der Grünen-Experte Harald Terpe zur Drogenbeauftragten Marlene Mortler. Schwächen des ursprünglichen Gesetzentwurfs seien im parlamentarischen Verfahren behoben worden. Cannabis wird etwa bei chronischen Schmerzen und Übelkeit bei Krebstherapien angewendet.

19.01.2017 13:15 Uhr Umfrage: Sicherheit wird für Deutsche immer wichtiger

Nürnberg (dpa) - Für die Mehrheit der Deutschen wird Sicherheit immer wichtiger. 83 Prozent der Befragten in einer Umfrage zum Bedeutungswandel von Werten gaben an, dass Sicherheit in der aktuellen Zeit an Bedeutung gewinnt. Das waren sieben Punkte mehr als im Vorjahr. Lediglich zwei Prozent glauben, dass Sicherheit weniger wichtig wird. Jeweils knapp 60 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass die Werte Leistung, Vertrauen und Zuhause an Bedeutung gewinnen werden. Dies gab der Nürnberger GfK Verein bekannt.

19.01.2017 13:15 Uhr Pkw-Maut: Kurzzeittarife sollen mehr einbringen

Berlin (dpa) - Bei der Pkw-Maut sollen die Kurzzeittarife für Fahrer aus dem Ausland stärker geändert werden als zunächst geplant und damit mehr Geld einbringen. Erwartet werden zusätzliche Einnahmen von jährlich rund 36 Millionen Euro. Das geht aus einem neuen Gesetzentwurf des Verkehrsministeriums hervor. Bei den Kurzzeittarifen soll es sechs Preisstufen geben. Das Bundesverkehrsministerium rechnet mit etwas höheren Einnahmen als erst kalkuliert. Jährlich sollen laut Prognose statt 500 nun 524 Millionen Euro für Investitionen übrig sein.

19.01.2017 13:15 Uhr Geschichtslehrer-Verband: Höcke-Äußerungen sind absurd

Berlin (dpa) - Der Verband der Geschichtslehrer Deutschlands hat sich von den Äußerungen des AfD-Politikers Björn Höcke zum Holocaust-Gedenken distanziert. «Das sind absurde Unterstellungen eines Außenseiters, der damit seinen politischen Extremismus begründen möchte», sagte VGD-Chef Ulrich Bongertmann der dpa. «Damit zieht man natürlich bestimmte Leute an, aber das hat mit dem Unterricht in Deutschland wenig zu tun.» Höcke ist Geschichtslehrer und derzeit beurlaubt. Er hatte in einer Rede unter anderem gesagt, die deutsche Geschichte werde im Schulunterricht «mies» gemacht.

19.01.2017 13:15 Uhr Viele Tote durch verschüttetes Hotel in Italiens Bebenregion

Farindola (dpa) - Eine Lawine hat in Italiens Erdbebenregion ein vierstöckiges Hotel bis zum Dach verschüttet und nach offiziellen Angaben zahlreiche Menschen in den Tod gerissen. In dem Gebäude in den Abruzzen-Gemeinde Farindola werden 30 Menschen vermutet. Die Einsatzkräfte verschafften sich Zutritt zu dem Hotel und suchen mit Spezialhunden, Geophonen und Kameras nach den Vermissten. Der Feuerwehr zufolge hatten sich viele Menschen in der Bar aufgehalten, als die Lawine über das Hotel hineingebrochen war. Aus dem Gebäude soll es einen Hilferuf per SMS gegeben haben, wie Medien berichteten.

19.01.2017 13:15 Uhr Einkaufszentrum in Teheran eingestürzt - Opferzahl unklar

Teheran (dpa) – Ein siebzehnstöckiges Einkaufsgebäude ist in Irans Hauptstadt Teheran nach einem Großbrand eingestürzt. Die Zahl möglicher Opfer ist noch unklar. Die Bilder des Einsturzes wurden live im Staatsfernsehen gezeigt. Es war zunächst befürchtet worden, dass viele Feuerwehrmänner, die gerade das Feuer löschen wollten, bei dem Einsturz ums Leben gekommen sein könnten. Laut unbestätigte Medienberichten soll es 30 tote Feuerwehrmänner gegeben haben, Aber ein Feuerwehrsprecher bezeichnete alle Medienangaben diesbezüglich als unzuverlässig. Die Bergungsarbeiten seien noch nicht beendet.

19.01.2017 13:15 Uhr Ministerium erwartet etwas höhere Einnahmen der Pkw-Maut

Berlin (dpa) - Das Bundesverkehrsministerium rechnet nach den mit der EU-Kommission vereinbarten Änderungen bei der Pkw-Maut mit etwas höheren Einnahmen als bisher kalkuliert. Nach Abzug der Kosten sollen jährlich 524 Millionen Euro für Straßen-Investitionen übrig bleiben. Das geht aus der überarbeiteten Prognose des Ministeriums hervor. Die alte Berechnung hatte unter dem Strich knapp 500 Millionen Euro ergeben. Hintergrund der höheren neuen Prognose sind Mehreinnahmen durch eine noch stärkere Spreizung der Kurzzeittarife für Fahrer aus dem Ausland. Außerdem wird ein höheres Verkehrsaufkommen erwartet.

19.01.2017 13:15 Uhr Ex-VW-Chef: Dobrindt rasch über Diesel-Problem informiert

Berlin (dpa) - Nach dem Bekanntwerden der Abgas-Manipulationen Ende September 2015 hat der damalige VW-Konzernchef Martin Winterkorn Bundesregierung und Behörden laut eigener Darstellung rasch über das Ausmaß informiert. Im Anschluss an die Meldung der US-Umweltbehörden über verletzte Grenzwerte, eine VW-interne Telefonkonferenz und eine Runde mit Führungskräften habe er sich direkt an Verkehrsminister Alexander Dobrindt gewandt. Das sagte Winterkorn im Abgas-Untersuchungsausschuss des Bundestags. Der Berliner U-Ausschuss soll die Rolle der Bundesregierung im Abgas-Skandal aufarbeiten.

19.01.2017 13:15 Uhr Lammert verlangt Konsequenzen aus Berliner Anschlag

Berlin (dpa) - Bundestagspräsident Norbert Lammert hat einen Monat nach dem islamistischen Anschlag von Berlin eine besonnene und konsequente Reaktion des Staates angekündigt. Die Erkenntnisse über den als Gefährder bekannten Attentäter «zwingen uns, die Sicherheitsarchitektur in unserem Land zu überdenken», sagte Lammert in einer Gedenkrede im Bundestag. Zugleich warnte er, Menschen wegen ihrer Herkunft oder Religion in Sippenhaft zu nehmen «für terroristische Gewalt, vor der sie vielfach selbst geflohen sind». Die Muslime im Land rief er zur Auseinandersetzung mit ihrer Religion auf.

19.01.2017 13:15 Uhr Sigurdsson holt auch Pekeler zur Handball-WM

Rouen (dpa) - Handball-Bundestrainer Dagur Sigurdsson holt nach Altstar Holger Glandorf auch Europameister Hendrik Pekeler zur entscheidenden WM-Phase nach Frankreich. Dafür hat der Isländer einen Tag vor dem Finale um den Gruppensieg gegen Kroatien Linksaußen Rune Dahmke nach Hause geschickt. «Damit hoffe ich, dass wir nun den endgültigen Feinschliff im Kader haben», sagte Sigurdsson in Rouen. Ursprünglich hatte Pekeler aus Belastungsgründen freiwillig auf die Teilnahme an der WM verzichtet und erklärt, nur im Notfall bereit zu stehen. «Jetzt habe ich den Joker einfach gezogen», sagte Sigurdsson.

19.01.2017 13:15 Uhr Noll neue Bundestagsvizepräsidentin

Berlin (dpa) - Die CDU-Politikerin und Juristin Michaela Noll ist neue stellvertretende Bundestagspräsidentin. Das Parlament wählte die 57-Jährige zur Nachfolgerin des Christdemokraten Peter Hintze, der im November an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben war. 513 Abgeordnete stimmten für sie, 27 gegen sie, 29 enthielten sich, teilte Bundestagspräsident Norbert Lammert mit. Insgesamt hat Lammert sechs Stellvertreter. Unionsfraktionschef Volker Kauder hatte die Politikerin aus Nordrhein-Westfalen für das Amt vorgeschlagen. Sie gehört seit 2002 dem Bundestag an.

19.01.2017 13:15 Uhr Lammert fordert von Muslimen Debatte über Glauben und Gewalt

Berlin (dpa) - Bundestagspräsident Norbert Lammert hat die Muslime in Deutschland gut einen Monat nach dem islamistischen Anschlag von Berlin zur Auseinandersetzung mit ihrer Religion aufgefordert. Als Staat, der Religionsfreiheit als Menschenrecht garantiere, «dürfen und müssen wir die Auseinandersetzung der Muslime mit ihrer Religion und dem verhängnisvollen Zusammenhang von Glaube und fanatischer Gewalt mit Nachdruck einfordern», sagte Lammert im Bundestag. Er verlangte die Bekämpfung islamistischen Gedankenguts mit aller rechtsstaatlicher Härte.

19.01.2017 13:15 Uhr Gambias Militär will abgewählten Präsidenten nicht verteidigen

Banjul (dpa) - Militär und Polizei in Gambia haben sich Sicherheitskreisen zufolge von Präsident Yahya Jammeh losgesagt. Nach dem offiziellen Ende von dessen Amtszeit verständigten sich Polizeichef und Generalstabschef darauf, keine Befehle mehr von Jammeh anzunehmen, wie ein ranghoher gambischer Geheimdienstmitarbeiter erklärte. Sie seien nur noch dem neuen Präsidenten verpflichtet. Adama Barrow, der die Präsidentenwahl im Dezember gewonnen hatte, wollte noch heute seinen Amtseid ablegen. Der seit 22 Jahren regierende Jammeh weigert sich aber abzutreten.

19.01.2017 13:45 Uhr Einkaufsgebäude in Teheran bricht nach Großbrand zusammen

Teheran (dpa) – Ein siebzehnstöckiges Einkaufsgebäude ist in Irans Hauptstadt Teheran nach einem Großbrand eingestürzt. Es wird befürchtet, dass viele Feuerwehrmänner, die gerade das Feuer löschen wollten, bei dem Einsturz ums Leben gekommen sind, wie das Staatsfernsehen berichtete. Mindestens 25 Menschen mussten vor dem Einsturz wegen Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Das Einkaufsgebäude Plasco in der Teheraner Stadtmitte und war eines der ältesten Einkaufszentren in der Hauptstadt.

19.01.2017 13:15 Uhr Rettungskräfte bergen Leiche aus verschüttetem Hotel

Rom (dpa) - Rettungskräfte haben eine Leiche aus dem von einer Lawine verschütteten Hotel in der Erdbebenregion in Italien geborgen. Bei dem Todesopfer handele es sich um einen Mann, berichtet die Nachrichtenagentur Ansa. In dem Hotel Rigopiano in den Abruzzen wurden insgesamt 30 Menschen vermutet, die möglicherweise seit fast 24 Stunden eingeschlossen sind. Die Rettungskräfte hatten von «vielen Toten» gesprochen. Auf Rufe der Rettungskräfte am Ort des verschütteten Hotels hat bislang niemand reagiert. «Wir rufen, aber niemand antwortet», berichteten Helfer vom Unglücksort.

19.01.2017 13:45 Uhr Lammert lobt besonnene Reaktion auf Terroranschlag von Berlin

Berlin (dpa) - Bundestagspräsident Norbert Lammert hat die besonnene Reaktion der Bürger auf den Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt kurz vor Weihnachten gelobt. «Terror zielt darauf ab, demokratische Gesellschaften zu erschüttern, zu lähmen, zu destabilisieren. Dieses Ziel haben die Terroristen in Deutschland nicht erreicht», sagte der CDU-Politiker in einer Gedenkrede im Bundestag einen Monat nach dem Terroranschlag mit 12 Toten und rund 50 Verletzten. «Die Bevölkerung reagiert mit bemerkenswerter Besonnenheit auf den Terror.»

19.01.2017 13:45 Uhr Jede zweite Frau und jeder vierte Mann werden älter als 85

Wiesbaden (dpa) - Knapp die Hälfte aller Frauen, die 2015 in Deutschland starben, waren über 85 Jahre alt. Nur ein Viertel der verstorbenen Männer wurde so alt. Das geht aus der Todesursachenstatistik hervor, die in Wiesbaden veröffentlicht wurde. Insgesamt ist die Zahl der Todesfälle gegenüber dem Vorjahr um 6,5 Prozent gestiegen. Die häufigste Todesursache war eine Herz-/Kreislauferkrankung. Zweithäufigste Todesursache waren die Krebserkrankungen: Beinahe ein Viertel aller Verstorbenen erlag einem Krebsleiden.

19.01.2017 13:15 Uhr Lawine verschüttet Hotel in Italiens Bebenregion

Rom (dpa) - In dem von einer Lawine verschütteten Hotel in der Erdbebenregion in Italien sind nach offiziellen Angaben etliche Menschen ums Leben gekommen. «Es sind viele Tote», sagte ein leitendes Mitglied der Rettungskräfte laut Nachrichtenagentur Ansa In dem Gebäude in den Abruzzen werden laut Ansa um die 20 Menschen vermutet. Die Rettungskräfte waren gestern am späten Abend in die wegen des vielen Schnees schwer zugängliche Region vorgerückt. Zuvor hatte es einen Hilferuf per SMS gegeben, wie Medien berichteten. In der Nacht kam es zu weiteren Erdstößen in der gebeutelten Region.

19.01.2017 13:45 Uhr Deutsche wollen durchschnittlich länger arbeiten

Wiesbaden (dpa) - Die Erwerbstätigen in Deutschland wollen im Schnitt etwas länger arbeiten. Vor allem Teilzeitbeschäftigte waren im Jahr 2015 mit ihrer Wochenarbeitszeit von durchschnittlich 19,7 Stunden nicht zufrieden und würden gerne aufstocken. Das geht aus einer Auswertung des Statistischen Bundesamtes hervor. Die Inhaber von Vollzeitjobs wollen hingegen seltener etwas ändern. Von den gut 40 Millionen Erwerbstätigen wollen 2,7 Millionen mehr arbeiten. Ihnen stehen eine gute Million Menschen gegenüber, die trotz Gehaltseinbußen gerne beruflich kürzer treten würden.

19.01.2017 13:30 Uhr Viele Tote in verschüttetem Hotel in Italiens Erdbebenregion

Rom (dpa) - In dem von einer Lawine verschütteten Hotel in der Erdbebenregion in Italien sind nach offiziellen Angaben etliche Menschen ums Leben gekommen. «Es sind viele Tote», sagte einer der leitenden Rettungskräfte laut Nachrichtenagentur Ansa.

19.01.2017 12:45 Uhr Berichte: Trump nominiert Ex-Gouverneur für letzten Kabinettsposten

New York (dpa) - Der künftige US-Präsident Donald Trump hat Medienberichten zufolge seinen letzten noch offenen Kabinettsposten besetzt. Kurz vor seiner Amtseinführung entschied er sich für Sonny Perdue, den ehemaligen Gouverneur von Georgia, als neuen Agrarminister, wie US-Medien übereinstimmend unter Berufung auf Quellen in Trumps Übergangsteam berichteten.Der 70-jährige Perdue war früher Demokrat, wechselte aber die Parteizugehörigkeit und regierte den südöstlichen Bundesstaat von 2003 bis 2011 als Republikaner. Die Nominierten müssen allerdings alle noch vom Senat bestätigt werden.

19.01.2017 12:45 Uhr Fahrgast-Verbände wollen WLAN in U-Bahn und Regionalzug

Berlin (dpa) - Kostenloses Internet müsste es nach Ansicht von Fahrgast-Verbänden nicht nur im ICE, sondern auch in U-Bahnen und Regionalzügen geben. «In allen Zügen des Nahverkehrs müsste das heute Standard sein, damit Anschlussinformationen verfügbar sind», sagte der Ehrenvorsitzende des Verbands Pro Bahn, Karl-Peter Naumann, der dpa. Auch der Berliner Fahrgastverband IGES plädierte für bessere Internetverbindungen in den Tunneln. Vielfach könnten Fahrgäste nicht mehr nachschauen, wo sie umsteigen müssten, wenn sie einmal unterwegs seien, sagte der stellvertretende Vorsitzende Jens Wieseke.

19.01.2017 12:45 Uhr Geburtenrückgang durch weniger kinderreiche Familien erklärt

Wiesbaden (dpa) - Der Rückgang der Geburtenrate in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist nach Erkenntnissen von Demografieforschern vor allem auf die abnehmende Zahl kinderreicher Familien zurückzuführen. Sie sei für mehr als zwei Drittel des Rückgangs verantwortlich, während die Kinderlosigkeit nur für 26 Prozent ursächlich sei, haben die Demografen vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden errechnet. Bislang hätten sich Wissenschaft und Öffentlichkeit auf die Zunahme der Kinderlosigkeit konzentriert.