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Letzte Formalitäten noch zu klären

Stürmt Zschoch nach Tündern?

BEZIRK HANNOVER. An neue Trikotfarben muss sich Sebastian Zschoch nicht gewöhnen. Wenn sein Winterwechsel vom Fußball-Kreisligisten BW Salzhemmendorf zum Bezirksliga-Spitzenreiter HSC Tündern perfekt ist, strahlen sie weiterhin in Blau und Weiß. Seinem Verein hat er seinen Wechsel an die Weser bereits angekündigt.

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Der wechselwillige Mann für die Offensive, der in der aktuellen Torschützenliste der Kreisliga mit acht Treffern derzeit unter den Top Ten zu finden ist, gab den Stand der Dinge bekannt: „So ganz ist das Thema zwar noch nicht durch, die letzten Formalitäten müssen die Vereinsvertreter noch klären. „Und diesmal nehme ich die sportliche Herausforderung an“, verkündete Zschoch, der bei seinem künftigen Verein in der Offensivabteilung reichlich Konkurrenz bekommt. Vor eineinhalb Jahren konnte Zschoch dem Lockruf der Tünderaner noch widerstehen und blieb in Salzhemmendorf. Diesmal werden Nägel mit Köpfen gemacht. Nach der Winterpause will er erstmals Bezirksliga-Luft schnuppern.

Am Samstag kann Sebastian Zschoch schon einmal zuschauen und sehen, was seine künftige Truppe zu bieten hat. Um 14 Uhr wird auf dem Kunstrasenplatz an der Ohsener Straße das Bezirksligaduell der Tünderaner gegen die SSG Halvestorf angepfiffen. Große Unruhe dürfte im Schwalben-Nest kaum aufkommen, denn schon im Hinspiel sprang für die Mannschaft von Trainer Siegfried Motzner am Piepenbusch ein 3:0-Erfolg heraus. Und Pressesprecher Karsten Leonhard macht sich auch nur wegen des Halvestorfer Torduos ein wenig Sorgen. „Sascha und Julian Maaß haben zusammen fast 60 Prozent der SSG-Tore erzielt“, stellte er nach seiner Hochrechnung fest. Doch all das ist am Samstag nicht mehr als „graue Theorie“, schließlich ließ sich Tünderns Betonabwehr in dieser Saison erst dreimal knacken.

Angesetzt ist am Samstag (14 Uhr) auch die Begegnung zwischen dem TSV Bisperode und SpVgg. Hüddessum-Machtsum. Nach den beiden Ausfällen gegen Bevern und in Aerzen droht nach Frost und Regen auch diesmal eine Spielabsage. Und ob am Sonntag (14 Uhr) das runde Leder rollen wird, steht ebenfalls in den Sternen. Das Kreisderby zwischen dem SV Lachem und dem MTSV Aerzen verspricht zwar reichlich Brisanz, doch so recht dran glauben will Lachems Coach Tarik Önelcin nicht. „Wenn das Wetter schlechter wird, droht die Partie eher auszufallen“, lautete am Donnerstag auch die Prognose von Lachems Betreuer Jürgen Ahrens. Doch wenn am zweiten Advent tatsächlich auf dem Terrain am Haarwege gespielt wird, verfolgt Coach Önelcin ein klares Ziel. Wie im Hinspiel sollen es drei Punkte werden. Da sorgten seine Spieler mit einem 4:2-Sieg für gute Laune.

Mit der Planung der weiten Tour (So., 14 Uhr) zum FC Ambergau/Volkersheim, gegen den in der Hinserie ein 3:3 heraussprang, hat sich Hagens Trainer Eldar Zahirovic überhaupt noch nicht beschäftigt: „Ich rechne nicht damit, dass wir spielen werden.“

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