weather-image
Nominiert als Sportler des Jahres: Judoka Aaron Dieckhoff triumphiert bei der Norddeutschen Meisterschaft

Er legt sie alle auf die Matte

AERZEN. Als er gleich in seinem ersten Kampf den Gegner auf die Matte legte, war für Aaron Dieckhoff klar, dass er mit Judo genau die richtige Sportart ausgewählt hatte. Mit sechs Jahren startete er beim MTSV Aerzen unter Trainer Ralf Guhl durch, mit acht Jahren holte er schon seinen ersten Bezirksmeistertitel. Den größten Erfolg in diesem Jahr feierte der 14-Jährige im Oktober, als er sich in Bremen den Norddeutschen Meistertitel holte.

Autor

Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite

Ein souveräner Auftritt, bei dem er seinen Gegnern keine Chance ließ. Mehr geht nicht, denn um „die Deutsche“ wird erst bei den U18-Junioren gekämpft. Und genau da setzt der Techniker von der Humme künftig den Hebel an. Gold bei der Landesmeisterschaft der U18-Judokas ist das nächste Ziel. Und der Traum vom Gewinn der ersten Deutschen Meisterschaft ist keinesfalls utopisch. Denn ob Schulter- oder Hüftwurf, Halte- oder Würgegriffe – Aaron Dieckhoff beherrscht die Judotechniken wie kaum ein Zweiter seiner Altersklasse. Deshalb traut er sich durchaus zu, auch ältere Konkurrenten in den Griff zu bekommen. Schließlich trainiert der Schüler des Schiller-Gymnasiums schon seit fast fünf Jahren viermal pro Woche im Bundesleistungszentrum Hannover. Dank des bestens ausgetüftelten Fahrdienstes der Eltern. Dafür gab es vom jungen Judoka natürlich ein dickes Lob: „Absolut wichtig, wenn man Erfolg haben will.“ An der Leine bekommt Aaron Dieckhoff, der im Sommer in Berlin schon das Bundessichtungsturnier gegen nationale und internationale Konkurrenz gewann, immer wertvolle Tipps. Nicht nur von den Trainern, sondern vor allem von erfahrenen Olympiakämpfern wie André Breithaupt, Dimitrij Peters oder Igor Wandtke.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare