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Nominiert als Mannschaft des Jahres: Double-Sieger TSV Bisperode

Die goldene Generation

Autor

Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Eine Saison ohne Niederlage – und das auch noch in zwei Wettbewerben. Welche Fußball-Mannschaft kann das schon von sich behaupten? Nicht viele, der TSV Bisperode aber schon. Die goldene Generation vom Pappelstadion veranstaltete im Kreisgebiet ein blaugelbes Jubel-Festival, gewann den Meistertitel in einem packenden Finale mit 2:0 gegen Eintracht Afferde und krönte das Jahr der Superlative noch mit dem 3:0-Triumph in Kreispokal. Abermals gegen Afferde. Mehr geht nun wirklich nicht. Ein Double für die Ewigkeit, denn so ein großartiger Erfolg war in der traditionsreichen Geschichte des TSV Bisperode zuvor noch keinem Team gelungen. Mit der schnellen Rückkehr in die Bezirksliga war der von Manager Thilo Becker als „Betriebsunfall“ bezeichnete Abstieg repariert und die kleine Fußball-Welt im Coppenbrügger Ortsteil wieder in Ordnung. Kurzum: Mission erfüllt.

Der TSV Bisperode gab in der Kreisliga unter Trainer Werner Brennecke von Beginn an Gas und leistete sich in der Hinrunde nur einige kleine Pausen in Form von drei Unentschieden. Nach dessen völlig überraschender Demission im Winter übernahm dann Interimscoach Markus Schwarz die Regie auf der Bank und führte Brenneckes begonnene Arbeit mit Bravour zu Ende. Aber auch der als Chefmotivator bekannte ehemalige TSV-Torjäger kam nicht ohne Schönheitsfehler über die Runden und stockte die Unentschieden noch auf fünf auf. Störte aber nicht weiter, denn auf der anderen Seite standen 19 Siege. Im Kreispokal kamen dann inklusive Final-Triumph noch einmal fünf dazu.

Der Bisperoder Doppel-Erfolg war zwar letztlich das Produkt einer stets homogen auftretenden Mannschaft, aber ohne ein paar Protagonisten ging es dann doch nicht. So spielte Abbas Jaber im Angriff mit 20 Toren eine ganz wichtige Rolle und lief auch im Pokal zur Höchstform auf. Mit „Tausendsassa“ Daniel Krikunenko, der fast überall einsetzbar war, hatte der TSV zudem auch einen echten Leader auf dem Platz. Außerdem erzielte er noch sieben wichtige Treffer. Seinen Teil zum Aufstieg trug aber auch Joshua Wiechens mit zehn Toren bei. Hinten war Torhüter Robin Bartels ein weiterer Garant.

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