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Hameln gegen Oldenburg unter Druck

Da muss er rein...

HAMELN. Das nächste Schicksalsspiel der 2. Regionalliga steht den Basketballern des VfL Hameln bevor. Am Samstag um 19 Uhr kommt der Oldenburger TB II an den Einsiedlerbach. Und im Abstiegskampf müssen die Hamelner besonders zu Hause Punkte sammeln. „Sonst wird es mehr als kritisch“, beschwört Manager Heinrich Lassel.

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„Sonst wird es mehr als kritisch“, beschwört Manager Heinrich Lassel. Der Blick auf die Tabelle gibt ihm recht. Der Sieg vor zwei Wochen im Heimspiel gegen Langenhagen hat die Ausgangslage zwar verbessert, aber noch lange nicht genug. Drei Teams steigen am Ende ab, der VfL hat aktuell nur die Langenhagener hinter sich. Auch die Oldenburger wären eine Mannschaft, die potenziell hinter den Hamelnern liegen könnte. Doch darüber entscheidet derzeit nicht nur die körperliche Fitness – vielmehr auch die mentale. Und da scheinen die Gegner derzeit ein klares Plus zu haben. Vor Wochenfrist bezwangen sie in ihrer Heimhalle den MTV/BG Wolfenbüttel – und entzauberten damit keinen Geringeren als den Spitzenreiter. „Solche Bigpoints fehlen uns bisher gänzlich“, klagt Trainer Nicu Lassel. Das Plus an Selbstbewusstsein dürfte beim OTB immens sein.

Die Hamelner suchen dagegen noch nach ihrer Form. „Auch beim Sieg gegen Langenhagen haben wir in der ersten Hälfte von der Freiwurflinie und aus dem Feld sogar schlechter auf unsere eigenen Körbe getroffen, als der SCL“, benennt Boris Bonhagen das Grundübel.

Das Problem ist somit bekannt, die Lösung ist es nicht. „Natürlich wollen alle Jungs konstanter und besser spielen. Aber Worte helfen uns zurzeit nicht weiter“, sagt Trainer Nicu Lassel. Der Kopf ist gefordert – und nicht nur, um damit durch die Wand zu wollen. Bonhagen hatte zuletzt die spielerische Führung des Teams übernommen. „Aber jetzt müssen auch andere Spieler mental auf ein höheres Niveau kommen“, fordert Nicu Lassel.

  • Verabschiedet sich: Marcus Lohse zieht es nach Berlin. Foto: nls

Für einen im Team ist es die letzte Chance, noch einmal zu gewinnen. Für Marcus Lohse wird es das Abschiedsspiel. Die Umzugskartons sind gepackt, am Tag nach dem Spiel wird er nach Berlin ziehen. Ein Sieg wäre das schönste Abschiedsgeschenk. mha

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