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Zwei Super-G

Verletzte und Favoriten: Spannender Auftakt bei der Ski-WM

Beim verspäteten Start in die alpine Ski-WM gibt es für die zwei Super-G klare Favoriten, aber auch etliche Außenseiter. Und es wären noch mehr, wenn sich nicht einige prominente Rennfahrer in dieser Saison verletzt hätten und beim Saisonhöhepunkt fehlen.

veröffentlicht am 11.02.2021 um 06:59 Uhr

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Wer schnappt sich die ersten Goldmedaillen bei der alpinen Ski-WM in Cortina d'Ampezzo?

Nach der wetterbedingten Absageflut der ersten drei Tage sollen die Titelkämpfe in Italien mit den Super-G-Rennen der Damen (10.45 Uhr) und Herren (13.00 Uhr/jeweils ARD und Eurosport2) am heutigen Donnerstag endlich starten. Die Liste der Anwärter auf Edelmetall in den Dolomiten ist lang - und nach diversen schweren Verletzungen um einige große Namen ärmer.

Der norwegische Gesamtweltcupsieger Aleksander Aamodt Kilde und sein aufstrebender Landsmann Lucas Braathen, das italienische Abfahrts-Ass Sofia Goggia (alle Knieblessuren) oder der in diesem Winter bis dahin starke Amerikaner Ryan Cochran-Siegle (Halswirbelfraktur) - alle sind nach ihren Stürzen nicht dabei. Und auch für den Norweger Adrian Smiseth Sejersted war die WM in Cortina wegen Knieproblemen schon wieder beendet, bevor sie überhaupt begonnen hat.

Prominent besetzt sind die Starterfelder an diesem Donnerstag aber auch so. Bei den Damen ist die Schweizerin Lara Gut-Behrami nach vier Saisonsiegen in Serie die große Favoritin im Super-G. Für den großen Coup ist neben der slowakischen Gesamtweltcupführenden Petra Vlhova aber sicher auch Titelverteidigerin Mikaela Shiffrin (USA) gut, die ihr erstes Speedrennen in diesem Winter bestreiten wird. Dazu kommen Corinne Suter (Schweiz) und Tamara Tippler (Österreich), die im Super-G-Weltcup direkt hinter der führenden Gut-Behrami liegen. Als einzige deutsche Athletin ist Außenseiterin Kira Weidle dabei.

Bei den Herren haben die Österreicher Vincent Kriechmayr und Matthias Mayer die besten Chancen auf einen goldenen WM-Auftakt auf der neuen Piste Vertigine. Man müsse «das Herz in die Hand nehmen und das Letzte riskieren», sagte Kriechmayr, der die Super-G-Generalprobe in Garmisch-Partenkirchen gewonnen hat und in dieser Disziplin auch die aktuelle Weltcupwertung anführt - gefolgt von Olympiasieger Mayer. Für eine Überraschung wollen die vier Deutschen sorgen, allen voran die in der Saison schon starken Romed Baumann und Andreas Sander.



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