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Freitagsspiel gegen Heidenheim

Hannover 96 hofft auf sechsten Heimsieg

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Auch wenn bei Hannover 96 in den bisherigen Spielen der 2. Fußball-Bundesliga nicht alles nach Plan lief, auf ihre Heimstärke konnten sich die „Roten“ verlassen. In sechs Spielen ging die Mannschaft von Trainer Daniel Stendel fünfmal als Sieger vom Platz, nur im Spiel gegen Dynamo Dresden reichte es nicht. Trotzdem steht 96 nur auf Rang 4.

Auch wenn bei Hannover 96 in den bisherigen Spielen der 2. Fußball-Bundesliga nicht alles nach Plan lief, auf ihre Heimstärke konnten sich die „Roten“ verlassen. In sechs Spielen ging die Mannschaft von Trainer Daniel Stendel fünfmal als Das ist gut, da kann man wirklich nicht meckern. Und dennoch stehen die „Roten“ in der Heimtabelle lediglich auf Platz vier. Den dritten Rang hinter Braunschweig und Stuttgart nimmt dort ausgerechnet der 1. FC Heidenheim ein, gegen den die „Roten“ heute Abend (18.30 Uhr, HDI-Arena) spielen werden.

Allerdings hat das Team aus Baden-Württemberg bereits acht Heimspiele auf dem Konto, 96 spielt heute erst zum siebten Mal vor eigenem Publikum. Mit Heimsieg Nummer sechs könnten die „Roten“ einiges geraderücken und Versäumtes nachholen. Helfen sollen dabei auch wieder die 96-Fans mit ihrer Unterstützung, für Stendel einer der wesentlichen Gründe, warum sein Team in den Spielen in der heimischen Arena erfolgreicher ist als auswärts.

„Hier haben wir unsere Fans im Rücken, die uns nach vorn treiben. Auch wenn es mal so wie in der ersten Halbzeit gegen Würzburg nicht gut läuft, stärken sie uns den Rücken. Und dann kommt von der Mannschaft auch eine Menge zurück“, sagt der Trainer.

Etwa 30 000 Zuschauer werden heute Abend in der Arena sein – darunter circa 97 Fans des 1. FC Heidenheim –, was gegen eine Mannschaft, die in Hannover zum Synonym für Zweitklassigkeit geworden ist, eine sehr beachtliche Anzahl ist. Der Zuspruch zeige, „dass wir eine Menge richtig machen. Die Zuschauer können sich mit der Mannschaft identifizieren, sie merken, dass das Team immer bereit ist, ans Limit zu gehen. Und das honorieren die Fans“, sagt der 96-Trainer.

Im Vergleich zum Spiel gegen Düsseldorf präsentiert Stendel den Zuschauern gegen Heidenheim eine Startelf, die auf mehreren Positionen verändert sein wird. Für den nach der fünften Gelben Karte gesperrten Felix Klaus wird Niclas Füllkrug eine Chance von Beginn an erhalten, die größten Veränderungen gibt es jedoch in der Abwehr. Durch den Ausfall von Stefan Strandberg (Wadenprobleme) und Felipe (Sperre) wird es mit Waldemar Anton und Salif Sané eine neue Innenverteidigung geben, Oliver Sorg verteidigt auf der rechten Seite.

In Düsseldorf hatte Stendel Sané zunächst auf der Ersatzbank gelassen, was ihm einige Kritik einbrachte. Darauf angesprochen sagte der 42-Jährige, dass er in jedem Spiel versuche, „die Mannschaft auf den Platz bekommen, die den größten Erfolg verspricht“, und erklärte die Angelegenheit für beendet: „Das war’s zu diesem Thema.“ Ob es das auch wirklich war, wird auch von Sanés Leistung abhängen. Mit einer starken Vorstellung könnte er sich, seinem Team und seinem Trainer viel Aufregung sparen.

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