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Chaotische Komödie

Viertes Leinwandabenteuer: „Gregs Tagebuch – böse Falle!“

Die Bestseller-Kinderbuch-Reihe von Jeff Kinney bekommt einen weiteren Kinofilm-Ableger: Diesmal begibt sich Greg mit seiner Familie auf eine höchst chaotische Reise durch die USA, bei der alles schiefgeht, was nur schiefgehen kann.

veröffentlicht am 31.05.2017 um 17:42 Uhr

Mit dem Gesetz im Konflikt: Greg (re.) und sein Bruder müssen sich in „Gregs Tagebuch 4 - Böse Falle!“ die Standpauke eines Cops anhören. Foto: 20th Century Fox/dpa

Autor:

Matthias Viereck

Fünf Jahre mussten die Kino-Fans von Gregory Heffley, genannt Greg, warten. Nun darf der vorlaute Elfjährige erneut auf großer Kinoleinwand Abenteuer bestehen. „Gregs Tagebuch – Böse Falle!“ ist die vierte Leinwand-Adaption der erfolgreichen Kinderbuchreihe des Amerikaners Jeff Kinney (Originaltitel: „Diary of a Wimpy Kid“), von der in Deutschland bereits elf Bände erschienen sind. Die Regie zur quirligen Familienkomödie hat David Bowers übernommen, der auch die beiden Vorgängerfilme von 2011 und 2012 inszeniert hat.

Ausgetauscht allerdings wurde die Besetzung der Hauptfiguren: So wird Gregs Mutter nun nicht mehr von Rachael Harris, sondern von Alicia Silverstone (bekannt aus Werken wie „Clueless“) verkörpert. Anstelle von Zachary Gordon schlüpft erstmals Jason Drucker in die Rolle des kleinen Greg. Tom Everett Scott („American Werewolf in Paris“) indes gibt sein Debüt als Gregs Vater.

Zur Geschichte: Gregs Großmutter möchte in großer Runde ihren Neunzigsten begehen. Klar, dass da auch die Enkel nicht fehlen dürfen. Also quetscht sich Greg samt Geschwistern und Eltern in die mit einem Anhänger bestückte Familienkutsche. Dass Greg noch ganz andere Pläne hegt – unbedingt möchte er einen Abstecher zu einer Videospiel-Messe machen –, ahnen seine zunächst bestens aufgelegten Eltern nicht.

Dass dieser Road-Trip aber unter keinen guten Vorzeichen steht, schwant Gregs Erziehungsberechtigten recht bald. Schon der erste Zwischenstopp in einem schmierigen Horror-Motel erweist sich als mittlere Katastrophe. Weitere Überraschungen auf diesem an Fährnissen nicht eben armen Familien-Ausflug warten: gefährlich heißhungrige Möwen, ein so schwergewichtiger wie hinterhältiger Motel-Nachbar, ein zwar ungemein süßes, jedoch für ordentlich Trubel sorgendes Baby-Schwein. Bald spricht alles dafür, dass Großmama ohne Enkel Geburtstag feiert.

Auch wenn nicht jeder der Gags zündet, handelt es sich doch bei der vierten Kino-Adaption von „Gregs Tagebuch“ um ein kurzweiliges, durchaus hintersinniges Abenteuer für (fast) die ganze Familie. So wartet die chaotische Komödie auch mit manchem Seitenhieb auf eine mobiltelefonabhängige Gesellschaft auf.


„Gregs Tagebuch – böse Falle!“ läuft im Hamelner Maxx-Kino täglich um 15.20 und 17.25 Uhr, außerdem Samstag, Sonntag und Montag um 13.15 Uhr.

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