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Beteiligungsgesellschaft CEE erwirbt noch zu errichtende Anlagen in Coppenbrügge

Hamburger kaufen Windpark

Coppenbrügge/Hamburg. Der Windpark Coppenbrügge, für den gerade die vorbereitenden Arbeiten getroffen werden, ist verkauft worden: Die Hamburger Beteiligungsgesellschaft CEE hat die Anlage von „Windwärts Energie“ gekauft. Der Projektierer wird als Generalübernehmer auch weiterhin die Bauphase verantworten. Dass sich die Windwärts Energie GmbH seit Mai in Insolvenz befindet, spielt dabei für CEE keine Rolle. „Das ändert nichts an der Bauausführung und ist davon völlig unabhängig“, sagt auf Anfrage Frank Grafe, einer der beiden Geschäftsführer der Anlage, die künftig „CEE Windpark Coppenbrügge GmbH & Co. KG“ heißen wird.

veröffentlicht am 01.07.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:12 Uhr

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Kerstin Hasewinkel

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Kerstin Hasewinkel Stv. Redaktionsleiterin zur Autorenseite
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Geplant sind in der Nähe von Hohnsen sechs Windkraftanlagen des Typs Enercon E-101 mit einer Nabenhöhe von 135 Metern. Bei einer Nennleistung von 18,3 Megawatt (MW) werden die sechs Anlagen nach Inbetriebnahme jährlich etwa 40,7 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Für die kaufmännische Betriebsführung wird die CEE Operations zuständig sein. Die technische Betriebsführung wird Windwärts übernehmen. CEE will mit dem Kauf ihr Windkraft-Portfolio weiter ausbauen. Dazu Detlef Schreiber von CEE: „Nach den Windparks Bennigsen, Großenwede und Klein Lobke ist dies bereits der vierte Windpark, den wir von Windwärts erwerben. Diese kontinuierliche und erfolgreiche Zusammenarbeit wollen wir auch in Zukunft fortsetzen.“

Mit dem Windpark Coppenbrügge wächst das Windkraft-Portfolio der CEE nach Angaben des Unternehmens auf knapp 138 MW. Im Jahr 2014 werden die Energieparks der CEE voraussichtlich rund 545 000 Megawattstunden (MWh) Strom und rund 125 000 MWh Wärme aus erneuerbaren Quellen erzeugen.

CEE mit Sitz in Hamburg ist eine auf erneuerbare Energien spezialisierte Beteiligungsgesellschaft mit einem verwalteten Eigenkapitalvolumen von über 400 Millionen Euro. Es werden Eigenkapital-Investments in Energieerzeugungsprojekte primär aus den Bereichen Windenergie, Photovoltaik, Biogas, Biomasse-Heizkraftwerke und oberflächennaher Geothermie sowie in entsprechende Technologieunternehmen getätigt.

Strom soll 2015 eingespeist werden

Mit der RWE Innogy besteht eine strategische Kooperation im Bereich Technologiebeteiligungen in junge Unternehmen. Gesellschafter der CEE sind wenige, in Deutschland ansässige, institutionelle Investoren und „Family Offices“, die langfristiges Interesse am Markt für erneuerbare Energien haben. CEE wird von der zur Bankhaus Lampe KG gehörenden Lampe Equity Management GmbH geführt, die über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Finanzierung erneuerbarer Energien verfügt.

Der Windpark soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2015 Strom in das Netz der Westfalen Weser Netz AG einspeisen. Mit dem Windpark in Hohnsen errichtet Windwärts sein zweites Windenergieprojekt im Landkreis – das erste war im Jahr 2001 der „Rebenstein“ bei Harderode.

In der Nähe von Hohnsen sind sechs Windkraftanlagen mit einer Nabenhöhe von 135 Metern

geplant. Eine Beteiligungsgesellschaft aus Hamburg hat den Windpark gekauft.

Bibo

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