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Jährlich 20 000 Euro für Vereine fließen in eine Stiftung

Bürger sollen von Windrädern profitieren

Coppenbrügge. In der klammen Kommune winkt Geld: 20 000 Euro jährlich soll es für die Förderung von Vereinen und anderen gemeinnützigen Institutionen geben. Woher das Geld kommt? Aus einer am Donnerstagabend neu gegründeten Stiftung der Grundstückseigentümer des Windparks Kastanien Süd in Coppenbrügge. Warum das Ganze? In Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Weserbergland möchte die neu gegründete „Landwirtschaftliche Zustiftung Windpark Kastanien Süd“ das soziokulturelle Leben in den Ortschaften fördern, die an den Windpark angrenzen. Dazu gehören die Dörfer Behrensen, Bessingen, Coppenbrügge, Herkensen und Hohnsen.

veröffentlicht am 23.11.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.01.2016 um 13:55 Uhr

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Autor:

von maike lina schaper
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Für jede errichtete Windenergieanlage in dem Gebiet Kastanien Süd erhält die Bürgerstiftung in Abstimmung zwischen den Eigentümern und Windparkbauer Landwind 2 500 Euro. Aufgrund der acht zu errichtenden Windenergieanlagen in dem Gebiet stehen somit jährlich 20 000 Euro zur Verfügung. „Durch die Förderung von Vereinen und anderen gemeinnützigen Institutionen sollen möglichst viele Bürger vor Ort von der Stiftung profitieren“, heißt es dazu von Landwind-Pressesprecherin Stefanie Mertz.

In den Stiftungsbeirat gewählt wurden Annette Meyer aus Behrensen, Carsten Laue aus Bessingen, Olaf Maßmann aus Coppenbrügge, Andrea Mund aus Herkensen sowie Cord Bartling aus Hohnsen.

„Parallel dazu besteht bis zum 09. Dezember diesen Jahres die Möglichkeit, einen Windsparbrief im Rahmen des DKB-Bürgersparens zu zeichnen“, gibt Mertz bekannt. Hierbei beträgt die Mindestanlage 500 Euro. Die Höchstzeichnung liegt bei 5000 Euro. Über eine Laufzeit von fünf Jahren werde ein jährlicher Zinssatz in Höhe von 4 Prozent gezahlt. Weitere Informationen hierfür gibt es auf der Homepage des Unternehmens unter www.landwind-gruppe.de

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