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Immer wieder wilde Müllentsorgung an ehemaliger Deponie / Rekultivierung am Düth nicht eingeplant

Ein Schandfleck wartet auf die Südumgehung

Afferde (tis). Die ehemalige Bauschuttdeponie am Afferder Düth ist für viele Bürger ein Schandfleck. Allerdings ist eine vom Ortsrat Afferde gewünschte Rekultivierung in absehbarer Zeit nicht vorgesehen, zumal die Trasse der Südumgehung durch diesen Bereich führen soll. Und gerade da ist Bewegung in die Sache gekommen, wie die Afferder Politiker erfuhren.

veröffentlicht am 11.06.2007 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 14.07.2015 um 16:26 Uhr

Immer wieder einÄrgernis: der Schandfleck am Düth. Foto: tis
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Hamelns Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann, die an der jüngsten Ortsratsitzung als Gast teilnahm, erklärte zum Thema Südumgehung, dass es Dank erheblicher politischer Anstrengungen aus dem Rathaus und der heimischen Bundestagsabgeordneten gelungen sei, die Umgehung wieder in den "Investitionsrahmenplan bis 2010 für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes" zu bekommen. Sogar 250 000 Euro für die Bauvorbereitungen stehen bereit. Sollte die Südumgehung tatsächlich gebaut werden, worauf auch die Oberbürgermeisterin setzt, hätte dies Auswirkungen auf die alte Bauschuttdeponie am Düth. Die vom Ortsrat gewünschte Rekultivierung sei derzeit nicht vorgesehen, "denn es macht keinen Sinn, dort jetzt tätig zu werden und nachher im Rahmender Bauarbeiten das gerade Geschaffene wieder abzutragen", erklärte Andreas Bruns vom Fachbereich Umwelt. Laut Bruns ist die Deponie zwar geschlossen, doch gebe es dort immer wieder Probleme: Müll werde wild entsorgt und einfach über den Zaun geworfen. Aber auch der Betreiber lagere dort wohl abund an widerrechtlich etwas ab, so Bruns. Zuständig für die Deponie ist der Landkreis mit der Unteren Abfallbehörde. Die Ortsratspolitiker erfuhren auch, dass für das Gelände demnächst wieder ein Versteigerungstermin ansteht. Klar wurde bei der Sitzung auch, dass bei Beseitigung der festgestellten Missstände und wohl auch bei zukünftigen Maßnahmen auf dem Gelände der Steuerzahler zum großen Teil für die Kosten aufkommen muss.

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