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Bund prüft Aufnahme in Investitionsplan / Bei Wehrbergen geht's nächste Woche richtig los

Die Südumgehung Hameln kommt voran

Hameln (mafi). Es tut sich etwas mit Hamelns Verkehrsanbindung: Die in der Stadt seit Jahrzehnten gewünschte Südumgehung, die einen Bogen zwischen Rohrsen und Fort Luise schlagen soll, rutscht aller Voraussicht nach noch in den bis 2010 laufenden Investitionsrahmenplan des Bundes. Das teilte gestern die heimische Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller (SPD) nach einem Gespräch mit demParlamentarischen Staatssekretär Achim Großmann (SPD) mit. Großmann hatte den Plan für die in den nächsten Jahren zu verwirklichenden Verkehrswege mit den Ländern verhandelt. Wie Lösekrug-Möller berichtet, "hat sich das Ministerium davon überzeugen lassen, dass es richtig ist, die Südumgehung aufzunehmen, ist sie doch auch rechtlich auf dem besten Weg".

veröffentlicht am 07.02.2007 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 14.07.2015 um 16:25 Uhr

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Hamelns Rathaussprecher Thomas Wahmes lobt, Lösekrug-Möller habe in dieser Sache zahlreiche Briefe geschrieben, Gespräche geführt "und entscheidend zu dem Durchbruch beigetragen". Wahmes betont: "Hameln braucht die Südumgehung, um die Innenstadt vom Verkehr zu entlasten." Auch für die Anbindung der Firmen sei die Trasse von existenzieller Bedeutung. Entsprechend froh sei nun Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann. Markus Brockmann, Leiter der Hamelner Geschäftsstelle der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, spricht ebenfalls von einer "klasse Nachricht". Er blickt nun mit Spannung nach Lüneburg, wo demnächst die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes zum Planfeststellungsbeschluss der Südumgehung zu erwarten sei; es geht darin um Umweltbedenken hinsichtlich der Fluthamelüberbauung. Eine weitere Klage im Zusammenhang mit einer zu verändernden Grundstückszufahrt sei inzwischen außergerichtlich beigelegt worden. Brockmann geht von einem Baubeginn binnen fünfJahren aus. Bereits in der kommenden Woche findet bei Fischbeck der offizielle "erste Spatenstich" zum Bau der Ortsumgehung Wehrbergen im Zuge der Bundesstraße 83 statt. Zu dem Baustart, um den die Wehrberger lange gekämpft haben, werden am Donnerstag, 15. Februar, ab 16 Uhr neben Baudirektor Brockmann auch der Parlamentarische Staatssekretär Gerd Andres (SPD, Bundesministerium für Arbeit und Soziales) und Staatssekretär Joachim Werren vom Landesministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sprechen. Nach dem öffentlichen Teil ist im Dorfgemeinschaftshaus Wehrbergen für geladene Gäste ein Imbiss vorgesehen.

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