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Kosten-Nutzen-Analyse geplant / Hamelner Delegation optimistisch

Bund will Südumgehung neu prüfen

HAMELN. In das Thema Südumgehung scheint Bewegung zu kommen: Enak Ferlemann (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, hat im Gespräch mit Stadt- und Kreisspitzen sowie heimischen Bundestagsabgeordneten eine „erneute und vertiefte Prüfung des Ausbaubedarfs der Südumgehung“ zugesagt.

veröffentlicht am 11.05.2016 um 18:34 Uhr
aktualisiert am 24.03.2017 um 16:10 Uhr

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Das Projekt war im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans aus dem vordringlichen Bedarf herausgefallen. Nun machen sich Landrat Tjark Bartels (SPD), Hamelns Oberbürgermeister Claudio Griese (CDU) sowie die Bundestagsabgeordneten Gabriele Lösekrug-Möller (SPD) und Michael Vietz (CDU) wieder Hoffnung auf eine Hochstufung.

Das Gespräch sei „sehr konstruktiv“ verlaufen, hieß es aus Teilnehmerkreisen. Neben Landrat und OB sowie den beiden Abgeordneten waren auch Hamelns Erster Stadtrat Hermann Aden und der zuständige Fachbereichsleiter Ralf Wilde nach Berlin gereist, um für die Südumgehung zu kämpfen. Sie seien beim Staatssekretär „auf offene Ohren“ gestoßen hieß es gestern. Ferlemann habe, so die Aussagen der Gesprächsteilnehmer, Verständnis für deren Argumente gezeigt. Stichworte seien insbesondere die dringend nötige Verkehrsentlastung für Hameln, die Einhaltung der Luftqualitätsrichtlinie und städtebauliche Perspektiven für die Bereiche entlang der jetzigen Bundesstraßen gewesen. Eindringlich wurde in dem Gespräch auch auf die möglichen negativen Auswirkungen einer nachrangigen Berücksichtigung der Südumgehung auf die laufende juristische Auseinandersetzung um die Planfeststellung hingewiesen.

Das Bundesverkehrsministerium will nun eine separate Kosten-Nutzen-Analyse der Südumgehung in Auftrag geben. Bislang war das Vorhaben nur als Teilprojekt mehrerer zusammengefasster Ausbaumaßnahmen im Verlauf der B 1 zwischen Bartrup und Elze bewertet worden. Bartels, Griese, Lösekrug-Möller und Vietz erhoffen sich aufgrund dieser „sehr deutlich positiven Wirkungen“ eine Aufnahme der Südumgehung in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans.

Die Delegation aus Hameln bedankte sich bei dieser Gelegenheit übrigens dafür, dass die Gütertransitstrecke indes nicht im Verkehrswegeplan enthalten ist.

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