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Politiker aus Niedersachsen, Bayern, Nordrhein Westfalen und Hessen unterzeichnen Erklärung

Suedlink: "Hamelner Erklärung" gegen Stromtrasse

Hameln (cbo). Insgesamt 17 Bündnispartner haben am Freitagabend die sogenannte "Hamelner Erklärung" unterzeichnet. Sie soll im Januar dem Präsidenten der Bundesnetzagentur übergeben werden. Darin enthalten sind Forderungen an die Behörde, den Antrag des Netzbetreibers Tennet sorgfältig zu prüfen. Dieser hatte ebenfalls am Freitag bekanntgegeben, dass die Unterlagen offiziell an die Bundesnetzagentur übergeben worden seien.

veröffentlicht am 13.12.2014 um 17:10 Uhr
aktualisiert am 13.01.2015 um 10:27 Uhr

Große Runde gegen Suedlink im Hamelner Kreishaus
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Hameln (cbo). Insgesamt 17 Bündnispartner haben gestern Abend die sogenannte "Hamelner Erklärung" unterzeichnet. Sie soll im Januar dem Präsidenten der Bundesnetzagentur übergeben werden. Darin enthalten sind Forderungen an die Behörde, den Antrag des Netzbetreibers Tennet sorgfältig zu prüfen. Dieser hatte ebenfalls gestern bekanntgegeben, dass die Unterlagen offiziell an die Bundesnetzagentur übergeben worden seien. Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels konnte Vertreter zahlreicher, vom derzeitigen Vorzugskorridor der Stromtrasse "Mitte-West" betroffenen Landkreise, begrüßen. Im Anschluss an ihre Sitzung präsentierte Bartels die einzelnen Punkte der Erklärung. Dabei wird die Notwendigkeit der Trasse in Verbindung mit der Bedeutung der Energiewende grundsätzlich nicht in Frage gestellt. Was die Politiker jedoch fordern, ist eine intensive fachliche Beteiligung der Landkreise und Kommunen bei der Erstellung des Trassenverlaufs. Bartels rügte das bisherige Vorgehen Tennets bei der Auswahl der möglichen Trassenverläufe als "willkürlich". Es lasse Transparenz und die Grundsätze guter fachlicher Praxis vermissen. Bartels warf die Frage auf, warum Tennet erst nach Auswahl der groben Trassen an die Öffentlichkeit gegangen sei. Mehr Einblick wünschen sich die Landkreisvertreter vor allem in der Frage, nach welchen Kriterien der Netzbetreiber zur Auswahl der großräumigen Korridore gekommen sei. Auch auf beständiges Nachfragen habe man dazu keine Antwort von Tennet bekommen, so der Hameln-Pyrmonter Landrat.

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