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Veranstaltung gefordert

Suedlink: CDU will von Roeder mehr Einsatz

Bad Pyrmont. Die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Ursula Körtner, hat Bürgermeisterin Elke Christina Roeder (SPD) aufgefordert, so schnell wie möglich Vertreter der Firma Tennet und der Bundesnetzagentur einzuladen, um die Bevölkerung in einer gemeinsamen Veranstaltung über die Planungen zur Trassenführung der Stärkststromleitung Suedlink bei Neersen zu informieren. Auf Antrag der CDU-Fraktion war das Thema auf die Tagesordnung der jüngsten Bauausschusssitzung gesetzt worden. Grund: Die Christdemokraten kritisieren, dass sich die Bürgermeisterin bislang zu wenig engagiere. „Wir können nur durch massiven Widerstand etwas erreichen – und das muss möglichst schnell und frühzeitig geschehen“, so Körtner. „Sie als erste Frau Bad Pyrmonts müssen sich an die Spitze des Protestes setzen“, forderte sie Roeder auf. Auch Neersens Ortsvorsteher Willi Brankov (CDU) forderte, die Bevölkerung aufzuklären und beklagte: „Ich stehe alleine auf verlorenem Posten. Je eher wir uns bewegen, um so eher werden unsere Bedenken berücksichtigt.“ Roeder hatte zuvor versichert, dass sie zu einer Informationsveranstaltung einladen werde, sobald weitere Planungen bekannt würden und die Bereitschaft von Tennet dazu bestehe. Außerdem lud sie Brankov ein, an dem Runden Tisch teilzunehmen, den die beiden Landkreises Hameln-Pyrmont und Holzminden vereinbart hätten. Eine Mitwirkung an diesen Treffen forderte sogleich Körtner für ihre Fraktion. Aus den Reihen der SPD sprang Uwe Schrader der Bürgermeisterin bei. „Je besser vorbereitet man ist, umso weiter kommt man“, zeigte er Verständnis dafür, dass sich Roeder zunächst informieren wolle und fügte unter Bezug auf den Widerstand, der sich in der Region gegen den Trassenverlauf formiert hat, hinzu: „Ich halte nichts davon, dass jetzt alle wie die Lemminge loslaufen und protestieren.“uk

veröffentlicht am 13.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.03.2014 um 11:30 Uhr

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