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Planungen beginnen von vorn

Stromtrasse: Wo unter, wo über der Erde?

Hameln/Hannover. Ein Durchbruch ist errungen: Die großen Stromautobahnen von der Küste nach Süddeutschland sollen nun großteils unter der Erde verlaufen (wir berichteten). Die mehr als 20 Landkreise, die sich für die „Hamelner Erklärung“ zusammenschlossen, wollen am Ball bleiben.

veröffentlicht am 14.07.2015 um 11:33 Uhr
aktualisiert am 24.07.2015 um 09:31 Uhr

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Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels, Sprecher des Bündnisses, bezeichnet den gemeinsamen Erfolg als „Lehrstück für gute Demokratie“, das zu einem bundespolitischen Umdenken geführt habe. „Unsere nächste Aufgabe wird nun sein, in die Diskussion des Gesetzentwurfs einzusteigen.“ Von besonderer Bedeutung wird sein: Was ist der Regelfall und was sind die Ausnahmen für Freileitungen?

Darüber hinaus wird die Methodik von Tennet unter Beobachtung stehen: Mit welcher Planungsmethode wird der Netzbetreiber, der mit der Trassenplanung praktisch wieder bei Null anfangen muss, arbeiten? Zunächst bleibe abzuwarten, wie die Beratungen über die Gesetzgebung im Bundestag verlaufen. Bartels geht davon aus, dass noch in diesem Jahr eine neue Gesetzgrundlage geschaffen wird, und erwartet im nächsten Jahr neue Planungen.red/fh

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