weather-image
10°
Bürgermeister fordert unterirdische Verlegung der Leitungen

Ortsrat gegen Stromtrasse

Grohnde/ Lüntorf. Großen Erklärungsbedarf sieht die Gemeinde bei der geplanten Stromtrasse vom schleswig- holsteinischen Wilster nach Grafenrheinfeld. Wie berichtet, plant die Bundesregierung durch das Unternehmen Tennet vor dem Hintergrund der Energiewende eine Stromleitung nach Bayern zu bauen.

veröffentlicht am 24.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.03.2014 um 11:43 Uhr

Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Bei der jüngsten Ortsratsitzung unter Leitung von Ortsbürgermeisterin Rita Bode erklärte Bürgermeister Andreas Grossmann ausführlich die geplante Stromtrasse. Markant an der Trasse sei ein Westschwenk, sagte Grossmann. Damit solle die Stromleitung über den Ith und im Anschluss über Grohnde und Lüntorf auf die Ottensteiner Hochebene führen. Laut fragte sich der Bürgermeister, warum die Trasse nicht unterirdisch durch das Weserbergland geführt werde, wenngleich diese Möglichkeit nach Angaben des Unternehmens die Kosten in die Höhe treiben würde. „Oberirdisch erhöhen sich die Kosten für die Bürger um den Faktor vier, da die Grundstückspreise sinken werden, Immobilien ihren Wert verlieren und die Bürger wegziehen werden“, prophezeite Grossmann. Sein Ziel sei es, die Trasse zu verhindern und eine unterirdische Verkabelung zu fordern. „Die Trasse wird uns die Luft zum Atmen nehmen“, schloss Grossmann. Einstimmig votierte der Ortsrat gegen den Bau der Stromtrasse. ubo

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare