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Bundesnetzagentur soll Tennet-Antrag zurückweisen

Landkreise überreichen Hamelner Erklärung gegen die Stromtrasse

Weserbergland (red). Landrat Tjark Bartels hat als Sprecher der von der derzeitigen Südlink-Planungsvariante betroffenen Landkreise am Dienstag dem Präsidenten der Bundesnetzagentur Jochen Homann ein Exemplar der "Hamelner Erklärung" überreicht. Das Papier hatten nahezu alle betroffenen Landkreise im Dezember in Hameln beschlossen. Begleitet wurde Bartels von Prof. Dr. Runge, dessen Planungsbüro oecos den eingereichten Antrag von TenneT fachlich und methodisch im Auftrag der Landkreise begutachtet sowie von Dr. Durinke von der Rechtsanwaltsgesellschaft deWitt, der die Landreise rechtlich vertritt und Tobias Timm, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur Weserbergland. Die Delegation der kommunalen Vertreter hatte auch ein druckfrisches Schreiben mit, das in detaillierter Weise die Unvollständigkeit des Antrages von TenneT beschreibt und die BNA auffordert, den Antrag zurückzuweisen. Am kommenden Montag reisen die Landräte nach Berlin, um dort im Reichstag bei den Bundestagsabgeordneten um weitere Unterstützung zu werben.

veröffentlicht am 06.01.2015 um 17:37 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 13:39 Uhr

Große Runde gegen Suedlink im Hamelner Kreishaus. Foto: Dana

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