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Bartels begrüßt Ergebnisse als Durchbruch bei Erdverkabelung

Hameln-Pyrmont (red). Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels,  Sprecher des Bündnisses von mehr als 20  Landkreisen,  bezeichnet die Ergebnisse des Klimagipfels als phänomenalen Erfolg und Durchbruch. „In einer beispiellosen Form  der  Zusammenarbeit über mehrere Bundesländer hinweg haben wir Landkreise dafür gekämpft, dass die enorm eingreifenden Freileitungstrassen durch Erdkabel ersetzt werden“ so Bartels und weiter „wir haben einen Paradigmenwechsel eingefordert -und jetzt genauso bekommen."

veröffentlicht am 02.07.2015 um 15:19 Uhr
aktualisiert am 02.07.2015 um 16:03 Uhr

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Hameln-Pyrmont (red). Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels,  Sprecher des Bündnisses von mehr als 20  Landkreisen,  bezeichnet die Ergebnisse des Klimagipfels als phänomenalen Erfolg und Durchbruch. „In einer beispiellosen Form  der  Zusammenarbeit über mehrere Bundesländer hinweg haben wir Landkreise dafür gekämpft, dass die enorm eingreifenden Freileitungstrassen durch Erdkabel ersetzt werden“ so Bartels und weiter „wir haben einen Paradigmenwechsel eingefordert -und jetzt genauso bekommen." 

Auch eine Zeitverzögerung bei der Realisierung der Energiewende sieht Bartels nicht, denn „die gigantischen Freileitungen waren nicht zumutbar und wären am Widerstand entlang der Trasse gescheitert. Es ist richtig, nun auf eine Technik zu setzen, die vor Ort akzeptiert wird. Am Ende ist das der deutlich schnellere Weg."

Die Arbeit der verbündeten Landkreise sei jedoch keineswegs beendet. Die Bundesnetzagentur hatte im Februar dieses Jahres die umfangreiche Kritik der Landkreise an der Planungsmethode von Tennet aufgegriffen und einen neuen Antrag gefordert. Da nun zusätzlich eine erhebliche Veränderung durch die Erdverkabelung hinzukommt, muss Tennet die Methode zur Ermittlung des besten Weges erneut angehen. „Der Koalitionsgipfel hat klar gezeigt, dass die Bundesregierung nicht die billigste sondern die schonendste Lösung will“ sagte Bartels, „daher ist völlig offen, welchen Weg die Trasse nun nehmen wird.“

Mit einem neuen Antrag rechnen die Landkreise nicht vor Anfang 2016. 

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