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Verhandlungen über Details

Kaufpreis für Linsingen-Kaserne liegt vor

HAMELN. Der Kaufpreis samt Wertermittlungsgutachten liegen vor – nennen will die Stadt ihn jedoch noch nicht. Noch werde über Details für den Kauf des Geländes „Linsingen-Kaserne“ verhandelt, heißt es seitens der Stadtverwaltung. Mit der Eigentümberin, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), habe man sich darauf verständigt, „die Zahlen nicht herauszugeben, solange die Verhandlungen noch laufen“, sagt Stadtsprecher Thomas Wahmes auf Anfrage.

veröffentlicht am 28.03.2017 um 15:58 Uhr
aktualisiert am 01.06.2017 um 10:31 Uhr

Nun hat das Areal der Linsingen-Kaserne ein erstes Preisschild. Was darauf steht, wird allerdings geheimgehalten. Foto: mafi
Birte Hansen

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Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite
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Daraus zu schließen, dass die Stadt das Kaufpreisangebot als zu hoch bewertet, sei nicht richtig, sagt Wahmes. Einen Dissenz, wie man vermuten könnte, gebe es nicht. Wann die Verhandlungen abgeschlossen seien werden, ist offen, Ziel sei es, „gemeinsam mit dem Landkreis bis zum Ende des zweiten Quartals die Fläche zu erwerben“.

Als Käufer des Geländes treten die Stadt Hameln und der Landkreis auf. Die Stadt möchte gut 74 000 Quadratmeter übernehmen, der Landkreis knapp 51 000 Quadratmeter. Der Landkreis plant vor allem, die Elisabeth-Selbert-Schule und die Handelslehranstalt dorthin zu verlegen. Die Stadt Hameln ihrerseits hatte auf den Anfang Februar vorgelegten Plänen noch einen Platzhalter für das Rathaus vorgesehen. Da sich der Rat in seiner letzten Sitzung für die Kernsanierung des alten Rathauses und für einen Teilneubau auf beziehungsweise am Rathausplatz entschieden hat, wird die 8100 Quadratmeter große Fläche auf dem Linsingen-Gelände für etwas anderes frei.

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