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Kauf des Linsingen-Geländes verschiebt sich ins nächste Jahr

Das Warten geht weiter

HAMELN. Die Nachricht vom Kauf des Linsingen-Kasernen-Geländes lässt auch weiterhin auf sich warten. Bislang war sowohl im Rathaus als auch bei der Kreisverwaltung davon die Rede, dass ein Kaufvertrag zwischen Stadt und Landkreis auf der einen und der Noch-Eigentümerin, der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), auf der anderen Seite noch in diesem Jahr unterzeichnet wird. Dazu wird es nach Auskunft beider Verwaltungen jedoch nicht kommen.

veröffentlicht am 21.11.2017 um 14:06 Uhr

Wie geht es auf dem Kasernenareal weiter? Foto: Dana
Birte Hansen

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Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite
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Als Gründe für die Verzögerungen werden auf Nachfrage der Dewezet ausstehende Gutachten genannt. Die Untersuchungsergebnisse zur Schadstofffreiheit beziehungsweise „der nicht auszuschließenden Schadstoffbelastung der Gebäude“ lägen noch nicht vor. Dass sich der Ankauf dadurch „etwas verzögert“, sei aber sowohl für die Pläne des Landkreises als auch für die der Stadt unerheblich. „Wir gehen davon aus, dass der Notartermin im ersten Quartal 2018 stattfinden kann“, erklärt die Sprecherin der Stadt Hameln, Janine Herrmann. Ursprünglich hatte auf Landkreis-Ebene der Kreistag bereits im September den Beschluss für einen Kauf fassen sollen. Im Sommer hatte der Kreisrat Carsten Vetter erklärt, dass sich die Verhandlungspartner über den Kaufpreis für die Mensa noch nicht einig geworden seien. Im September wiederum hatte Hamelns Stadtbaurat Hermann Aden darauf hingewiesen, dass Büros, die Schadstoffgutachten erstellen, so stark ausgelastet seien, dass sich die Untersuchungen und die Ermittlung der Ergebnisse verzögern.

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