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Landratskandidat Schmidtchen fordert neue Gesellschaft

Hochzeitshaus als Tourismus-Zentrale?

Hameln. In dieser Woche ist sie wieder Thema: die Zukunft des Hochzeitshauses. Der Ausschuss Stadtentwicklung beschäftigt sich übermorgen mit einem Antrag der Mehrheitsgruppe aus CDU, Grünen und Unabhängigen. Diese fordert eine gastronomische Nutzung im Erdgeschoss und – falls sinnvoll – auch im ersten Obergeschoss. Ein Architektenwettbewerb soll ausgelobt werden. Die oberen Stockwerke sollen öffentlich genutzt werden. Mit einer anderen Idee meldet sich nun einer der Landratskandidaten zu Wort: Hermann Schmidtchen, der für die Unabhängigen ins Rennen geht, sieht das Renaissance-Gebäude als künftigen Sitz einer noch zu gründenden „Tourismus GmbH Weserbergland“.

veröffentlicht am 20.08.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 07.01.2016 um 17:07 Uhr

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Der Bedarf für so eine Einrichtung sei schließlich gegeben, argumentiert er: Die Region verfüge über „ein bei weitem noch nicht ausgeschöpftes Tourismuspotenzial“. Doch Kommunen, „ja sogar die Ortschaften“, versuchten, ihre touristischen Schätze zu hüten und möglichst autark zu vermarkten. Ein Ansatz, dieses Potenzial gemeinsam besser zu nutzen, ist laut Schmidtchen – offenbar ungeachtet des existierenden Weserbergland Tourismus e. V. – „nicht zu erkennen“.

Zur „übergreifenden Planung und Steuerung“ müsse eine Gesellschaft auf Landkreisebene gegründet werden, die ihren Sitz im Hochzeitshaus haben soll. Kooperationen mit der Stadt Hameln und ihrer Marketing und Tourismus GmbH (HMT) seien erforderlich: „Hameln stellt das Gebäude, und der Landkreis finanziert den Betrieb.“

Das bei Umsetzung dieser Vision wohl frei werdende HMT-Gebäude an der Deisterallee könne „vermutlich auf dem freien Markt verkauft werden“, so der Landratskandidat. Vielleicht ließen sich hier auch im Zuge der Reorganisation des Rathauses Teile der Verwaltung unterbringen. „Für die Stadt Hameln mit Sicherheit kein Verlustgeschäft“, ist Schmidtchen überzeugt.fh

Ein neuer Vorstoß für die Zukunft des Hochzeitshaues. Hermann Schmidtchen sieht es als Domizil einer neuen „Tourismus GmbH Weser-bergland“.Wal

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