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Hilligsfelder Bürger zwischen Pro und Kontra

Windenergie abgesegnet, Verkehrsberuhigung gefordert

Hilligsfeld. Kurz und schmerzlos wurde das Thema „Windenergienutzung in der Stadt Hameln“ im Ortsrat Hilligsfeld unter Leitung von Ortsbürgermeister Walter Bödecker behandelt: Mit sechs Stimmen und zwei Enthaltungen votierten die Politiker für die Annahme der Prüfung der Stellungnahmen zur Windenergienutzung und die Flächennutzungsplanänderung. Hier hatten zahlreiche Organisationen und Einzelpersonen ihre Bedenken zu dem Projekt und die ihrer Meinung nach dadurch ausgehende Minderung der Lebensqualität geäußert. Die Stellungnahmen wurden aber nicht berücksichtigt.

veröffentlicht am 28.08.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 21.04.2015 um 16:22 Uhr

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Bödecker erklärte die aus seiner Sicht positive Abstimmung des Ortsrates für die Windenergie: „Wir sehen das positiv, damit auch die sozialen Einrichtungen im Ort gesichert sind.“ Damit meinte er die finanziellen Einnahmen durch die Windenergie.

Ein wichtiges Thema, und das zum wiederholten Male, war das von Bürgern immer wieder beklagte Rasen durch die engen Ortsstraßen und die zu schaffende Verkehrsberuhigung. Am Tage gehe es ja noch, aber in den Abend- und Nachtstunden würden die Straßen in Hilligsfeld fast zum „Nürburgring“, so ein Anwohner; hier müsse der Ortsrat wesentlich aktiver werden und gegenüber der Stadt als Sprachrohr der Bürger die Forderungen zur Verkehrsberuhigung durchsetzen. Auf keinen Fall gehe es so weiter. Bödecker und seine Ortsratsmitglieder nahmen die Forderung auf, erklärten aber auch, sie hätten schon viele Anläufe dazu gemacht. Verkehrszählungen und Besprechungen vor Ort mit Behördenvertretern hätten aber immer wieder das Ergebnis erbracht, dass angeblich in Hilligsfeld alles in Ordnung sei. Für die geplante Verkehrsberuhigung „Eichbergblick“ teilte Bödecker mit: „Das Geld ist da, die Absprachen mit den Anwohnern sind getätigt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann die Verkehrsberuhigung erfolgt.“ gro

Anwohnerin Doris Nolte am Eichbergblick. „Selbst beim Blumengießen muss ich hier aufpassen, so wird gerast.“

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