weather-image
Einwohner Rohrsens sprechen sich gegen geplantes Vorranggebiet aus

Kein Wind vor der Hoftür

Rohrsen. Viele Rohrser Bürger sind aufgebracht: Sie wollen keine Windräder direkt vor ihrer Haustür. Auch die vierte Planvorlage (der sogenannte Teilplan 2) der Verwaltung, in der es um von Rohrsen aus südöstliche gelegene Vorrangflächen für Windenergieanlagen geht, fand bei den Einwohnern keinerlei Zustimmung.

veröffentlicht am 22.03.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 22.04.2015 um 15:44 Uhr

270_008_6285418_hm202_Dana_2303.jpg

Autor:

Birgit STerner
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Zur Begründung heißt es: zu dicht, zu laut, zu groß. Bei einer jüngst abgehaltenen Bürgerversammlung sprachen sich die Bewohner in allen erdenklichen Punkten sehr deutlich gegen die Ausweisung dieser Fläche für Windkraftanlagen in ihrer Nachbarschaft aus.

Laut Auskunft aus der Verwaltung ist die Fläche nun sogar in der Version vier noch um einen Teilbereich erweitert worden. Eine Aussage im Übrigen, die bei den Rohrser Bürgern auf noch größeren Unmut stieß. Immer wieder hieß es, wieso hier?

Ortsvorsteher Jobst-Werner Brüggemann denn auch sprach von einer erheblichen Einschränkung der Wohnqualität und wusste sich da mit den meisten Anwohnern einig. „Ich werde dem nicht zustimmen“, versicherte Brüggemann, der auch für die CDU im Hamelner Rat sitzt. Kontrovers wurde von den Rohrsern vor allem diskutiert, was sie gegen die Ausweisung eines Vorranggebietes tun können. Als einzige Möglichkeit, zu reagieren, bleibt am Ende wohl nur die gerichtliche Klage, so die Vermutung während der Versammlung.

Auf die Anfrage aus der Versammlung, wie denn mit den dafür verantwortlichen Vertretern der Politik in einen Dialog getreten werden könne, einigten sich die Anwesenden darauf, einen Versuch bei der nächsten Fachausschusssitzung am 4. April zu starten. Gegen das in Betracht gezogene Areal als Vorranggebiet hat sich übrigens auch schon Afferde ausgesprochen.

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare