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Noch viele Fragen zum Bäderkonzept

Hameln. Wie sollen Hamelns Schwimmbäder künftig organisiert sein? Soll das Hallenbad saniert und attraktiver gestaltet werden, vielleicht einen Außenbereich erhalten? Die Stadtverwaltung tendiert dazu, den Badebetrieb zum Juli 2017 in eine zu gründende „Bäder GmbH“ auszugliedern und dieses Unternehmen den Stadtwerken oder einer städtischen Holding zu übertragen. Einer Reihe von Ratsmitgliedern geht es im Moment jedoch zu schnell. Angesichts der komplizierten gesellschaftsrechtlichen Materie wurde die Abstimmung über fünf grundsätzliche Weichenstellungen gestern vom Ausschuss für Stadtentwicklung verschoben – in den Finanzausschuss am 19. November. Die Fraktion der Linken legte einen Katalog mit 33 Fragen vor, vor allem arbeitsrechtliche Aspekte für die Bäder-Beschäftigten, aber auch zum Einfluss auf die Eintrittspreise. Ratherr Peter Kurbjuweit erinnerte an das Vorgehen beim Abwasserbetrieb, als sich die Gremien Zeit genommen und am Ende einvernehmlich entschieden hätten. Auch Elke Meyer (SPD) sagte: „Das kommt zu schnell.“ Sie empfahl, die Entscheidung zur Fusion der städtischen und kreiseigenen Busfirmen abzuwarten. Nach Hamelner Planung soll nach dem Zusammenschluss das Steuersparmodell der Stadtwerke beim Busverkehr durch die Bäder ersetzt werden. mafi

veröffentlicht am 13.11.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 07.03.2016 um 08:34 Uhr

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