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Die Dewezet-Redaktion geht auf Zeitreise – so entwickelt sich die Stadt

Vorgespult: Hameln 2030

veröffentlicht am 22.10.2015 um 11:04 Uhr
aktualisiert am 13.06.2017 um 11:34 Uhr

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Die Redaktion steigt in die Zeitmaschine: So sieht Hameln in 15 Jahren aus! Natürlich lassen wir uns gerne im Jahr 2030 eines Besseren (oder Schlechteren) belehren. Denn spätestens seit „Zurück in die Zukunft“ wissen wir: Die Zukunft hat immer mehrere Versionen parat …

Die heimische Wirtschaft ist begeistert: Dem Bau der Südumgehung steht fast nichts mehr im Wege. Da ist nur noch dieser eine Gerichtstermin im Januar 2031– aber was soll da schon passieren?

Unkenrufen, Internet und Stadt-Galerie zum Trotz: Geschäfte in der Fußgängerzone gibt es noch immer.

Die Sanierung der Thiewall-Brücke ist endlich abgeschlossen, die Bauarbeiten haben drei Jahre gedauert. Der Autoverkehr in der Innenstadt war für diesen Zeitraum vorsorglich untersagt worden. Der Grund: Die Risse in der (fast) neuen Münsterbrücke wurden zeitgleich beseitigt.

Nachdem das Hamelner Rathaus im Jahr 2020 wegen Einsturzgefahr geschlossen werden musste, hat die Verwaltung in der ehemaligen Wesermühle eine großzügig bemessene neue Bleibe gefunden.

Der Zustrom von Flüchtlingen von 2015 hat weder zum Untergang des Abendlandes noch Hamelns geführt. Eigentlich redet kaum noch jemand darüber.

Im ehemaligen Turbinenhaus auf der Insel bietet allerdings ein Restaurant inzwischen syrische Spezialitäten an. Es wird sehr gut angenommen.

Ein Künstlerviertel in ehemaligen Britenhäusern in der Hamelner Nordstadt? War mal geplant. Aber daraus wurde nichts – mangels Künstlern.

Das Hochzeitshaus ist so gut wie umgebaut. Na ja – Pläne gibt es zumindest schon. Über die künftige Nutzung soll eine Arbeitsgruppe beraten – demnächst. Erhoffter Baubeginn: 2045. Finanzierung? Noch offen.

Hochklassigen Sport? Gibt es in Hannover. Die hiesigen Hand- und Fußballvereine schließen Spielgemeinschaften und Fusionen auch als Kreisligisten weiterhin aus. Das wäre den Fans nicht vermittelbar, heißt es unisono – die Zuschauer (bis zu 20 pro Spiel) hat allerdings niemand gefragt.

Der Oberbürgermeister stellt einen „Masterplan 2050“ vor. Ganz weit oben auf der Liste: Das Weserufer soll endlich attraktiver werden.

Auch eine Beachbar soll Hameln nun wirklich ganz bald bekommen – vielleicht schon im Sommer 2032.

Der Münsterkirchhof erstrahlt in neuem Glanz: Die Asphaltdecke wurde aufgerissen und durch historische Steine ersetzt – sie stammen aus dem Jahr 2014.

Übrigens: Trotz des neuen Online-Angebotes, Nachrichten direkt auf die Netzhaut beamen zu lassen – die Dewezet erscheint weiterhin täglich auch auf Papier.

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