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Bürgerbefragung im Rahmen des Projektes „Hameln 2030“ abgeschlossen

Mehr als 2000 Ideen für Hamelns Zukunft

veröffentlicht am 13.07.2016 um 17:09 Uhr
aktualisiert am 13.06.2017 um 11:33 Uhr

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Wiebke Kanz

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Wiebke Kanz Reporterin (in Elternzeit) zur Autorenseite

Was ist schön in und an Hameln? Was soll bleiben, wie es ist – und was soll sich verändern? Und vor allem: Wie wollen wir in Hameln zusammen leben? Diese Fragen standen im Mittelpunkt einer Diskussion rund um das Hamelner Hochzeitshaus Mitte Juni. Im Rahmen des Projekts „Hameln 2030“ hatte die Stadt ihre Bürger eingeladen, Ideen für die Zukunft ihrer Stadt zu entwickeln – Oberbürgermeister Claudio Griese, Jürgen Lohmann vom Arbeitgeberverband AdU, Linda Meier, Geschäftsführerin der Sumpfblume, und Norbert Raabe, ehemaliger Geschäftsführer des Paritätischen, stellten sich parallel dazu der der Diskussion. Gleichzeitig fragten junge Leute am benachbarten Stand Hamelner nach ihrer Meinung, Bürger füllten Fragebögen und Meinungskarten aus, Dolmetscher halfen auch erst kürzlich zugewanderten Migranten, sich an der Diskussion um Hamelns Zukunft zu beteiligen.

Doch die Diskussion in der Hamelner Altstadt am 11. Juni war nur der Auftakt zu einer groß angelegten Bürgerbefragung. In den folgenden Wochen wurden mit Ständen auf dem Markt, im Hamelner Bahnhof, in der Innenstadt, in der Stadt-Galerie und an anderen Orten bestimmte Bevölkerungsgruppen wie Schüler, Pendler oder Marktbesucher direkt angesprochen und nach Ideen und Verbesserungsvorschlägen gefragt. Und eine interaktive Stadtkarte auf der Homepage des Projektes richtete sich an diejenigen, die vor allem digital kommunizieren. Straßengenau konnte hier eingetragen werden, wo sich Hameln „Problemzonen“ befinden – oder wo im Gegenteil ein lieb gewonnener Bestandteil der Stadt unbedingt erhalten bleiben soll.

Nun ist die Bürgerbefragung abgeschlossen, die Frist zum Einreichen von Stellungnahmen ist zu Ende. Mehr als 2000 Rückmeldungen haben das Rathaus erreicht – ein Ergebnis, auf das man bei der Stadt stolz ist. „Auf dieser Basis können wir sehr gut weiterarbeiten“, sagt Griese. „Ich freue mich, dass sich so viele Menschen beteiligt haben. Das ist keine Selbstverständlichkeit“, zeigt sich der Oberbürgermeister zufrieden.

Jetzt nimmt man im Rathaus die nächsten Schritte in den Blick: Die Auswertung der eingereichten Ideen und Kommentare hat begonnen, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Zudem werde für den Herbst eine „Dialogwerkstatt“ vorbereitet: Dort sollen die Ergebnisse der Bürgerbefragung vorgestellt und diskutiert werden, welche Ideen verfolgt werden sollen. „Die zweitägige Veranstaltung stellt das Herz des Dialogsverfahrens dar“, teilt die Stadt mit.

Und bis dahin? Was mit den eingereichten Ideen passiert, kann nun auf der Website verfolgt werden. Dort kann auch ein Newsletter abonniert werden, der über die Fortschritte informieren soll. „In Kürze steht auf der Homepage außerdem ein Film zur Auftaktveranstaltung am 11. Juni zur Verfügung“, teilt das Rathaus mit.red

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