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Zweite Runde bei „Hameln 2030“

Experte beleuchtet Perspektiven der heimischen Wirtschaft

veröffentlicht am 08.01.2016 um 18:32 Uhr
aktualisiert am 13.06.2017 um 11:59 Uhr

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Hameln. In den Büros vieler Hamelner Unternehmen wie Reintjes, BHW und Vorwerk sind Fremdsprachen gang und gäbe, weil sie häufig in die ganze Welt exportieren oder vor Ort Vertretungen unterhalten. Die Verbindungen sind oft sehr eng und bestehen teilweise schon seit Jahrzehnten. Die internationale Wirtschaftslage wirkt sich daher auch an der Weser ganz direkt aus. Hiesige Unternehmer müssen sich also auch in Krisen und Konflikten weit entfernter Weltgegenden auskennen und ihre Risiken einschätzen können.

Und hier vor Ort? Wie ist die Situation in Hameln und dem Weserbergland? Dort, wo die Unternehmen ihre Wurzeln haben – und behalten möchten? Was ist nötig, um die heimische Wirtschaft, die Arbeits- und Ausbildungsplätze bietet und Kaufkraft generiert, zu fördern? Worin unterscheiden sich die Interessen von inhabergeführten Unternehmen, von Konzernen und von internationalen Großunternehmen? Welche gemeinsamen Ziele haben sie? Diese Fragen werden am kommenden Mittwoch, 13. Januar, von einem Göttinger Fachmann aus wissenschaftlicher Sicht beantwortet. Prof. Jörg Lahner widmet sich in seinem Vortrag im Rahmen des Entwicklungskonzepts „Hameln 2030“ den Herausforderungen, denen sich die hiesigen Betriebe stellen müssen. Er schöpft dabei aus seiner Erfahrung als Professor für Wirtschaftsförderung und Unternehmensführung.

In der Podiumsdiskussion bringen sich dann der Diplom-Kaufmann Jürgen Lohmann, Vorsitzender des Arbeitgeberverbands der Unternehmen (AdU) im Weserbergland, und Uwe Mebs, erster Bevollmächtigte der IG Metall, ein. Es ergibt sich hoffentlich eine spannende Diskussion, die ganz verschiedene Sichtweisen zu dem Thema herausarbeiten wird. In einem offenen Teil können Fragen aus dem Publikum gestellt werden. Zum Abschluss der Podiumsdiskussion sind alle Teilnehmer von der Firma Kaminski-Waggonbau zu einem kleinen Empfang eingeladen.

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  • Prof. Jörg Lahner

Die Veranstaltung am Mittwech ist der zweite Teil des von der Verwaltung um Oberbürgermeister Claudio Griese initiierten Bürgerbeteiligungsverfahrens „Hameln 2030“, an dem Funktionsträger wie Normalbürger mitarbeiten sollen. Griese will die Beschlüsse für die Zukunft der Stadt im Dialog erarbeiten: in Diskussionen, Werkstattgesprächen, Bürgerkonferenzen und Informationsveranstaltungen. Zum Auftakt des Bürgerbeteiligungsverfahrens hatte der Finanzchef der Stadt Hannover, Marc Hansmann, den Hamelnern die Mechanismen und komplexen Zusammenhänge der kommunalen Finanzen erklärt. Mit 170 Teilnehmern war die Resonanz groß.

Eingeladen sind sowohl Vertreter der heimischen Wirtschaft wie auch alle interessierten Hamelner. Anmelden können Sie sich unter der Nummer 05151/202-3210 oder hameln2030@hameln.de).red

Die Veranstaltung am 13. Januar beginnt um 19 Uhr in den Räumlichkeiten der Firma Kaminski-Waggonbau (Halle 6, Werftstraße 20)

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